Kolumne von Jörg Scheller Weg mit den Grenzen!

Die Regenbogenfahne mit sieben Farbstreifen steht für die moderne Friedensbewegung, die derzeit diskutierte Variante mit sechs Farbstreifen für die LGBT-Bewegung Foto: imago images//Xander Heinl/photothek.de
Die Regenbogenfahne mit sieben Farbstreifen steht für die moderne Friedensbewegung, die derzeit diskutierte Variante mit sechs Farbstreifen für die LGBT-Bewegung Foto: imago images//Xander Heinl/photothek.de

Weiß wäre die bessere Farbe für das, was die Regenbogenfahne aussagen will – das findet unser Kolumnist Jörg Scheller. Eine Stilkritik des oft verwendeten Symbols für Inklusion, Offenheit und Toleranz.

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Stuttgart - In den letzten Wochen war die Regenbogenfahne vielerorts zu sehen – und alle Welt diskutierte über ihre Bedeutung. Zeit für eine kleine Stilkritik! Warum hat man denn einen Kunsthistoriker als Kolumnisten? Über den Inhalt geht oft die Form vergessen, gerade in politischen Debatten. Doch es gibt keine fortschrittlichen Inhalte ohne fortschrittliche Formen, wie es keine Ideen ohne Körper, keine Botschaften ohne Medien gibt. So wurde in England kürzlich eine bizarr antiquiert wirkende Bronzestatue Greta Thunbergs aufgestellt, als sei diese eine Heldin des 19. Jahrhunderts. Ist die Regenbogenfahne also das passende Symbol für die Botschaft von Inklusion, Offenheit, Toleranz?

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