Am Sonntag hat Meret Becker zum letzten Mal im Berliner „Tatort“ ermittelt. Doch warum stiegt die Schauspielerin aus? Dazu äußerte sie sich gegenüber dem Sender und „T-Online“.

Digital Unit: Lea Krug (lkr)

Als Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin gehört sie seit Jahren zum „Tatort“ aus Berlin: Schauspielerin Meret Becker. Doch nach nun 15 Episoden ist nun Schluss. Viele Fans des Berliner „Tatorts“ fragen sich nun: Warum eigentlich?

Auf der Online-Seite des Ersten erklärt die Schauspielerin, künftig etwas Neues ausprobieren zu wollen. „Dennoch war und bin ich ein Streuner, und es ist an der Zeit, meine Neugierde weiter zu stillen“, wird sie zitiert. „Tatort“-Kollege Mark Waschke, der den Kommissar Robert Karow spielt, werde ihr fehlen, heißt es im Statement. Er sei inzwischen ein Freund geworden. Seit 2015 standen die beiden gemeinsam vor der Kamera. Nach der Folge „Das Mädchen, das alleine nach Haus’ geht“ ist nun Schluss.

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Gegenüber „T-Online“ verriet die Schauspielerin auch etwas mehr über ihren Ausstieg. Sie habe eine Leseschwäche, entsprechend lange brauche sie für die Drehbücher, für anderes sei da kaum Zeit. „Für mich war das wie ein permanentes Rauschen, das bei mir im Hinterkopf Kapazitäten blockierte“, erklärte sie in dem Interview.

Doch das Ende von Kommissarin Nina Rubin ist nicht das Ende des Berliner „Tatorts“. Mark Waschke, der die Rolle des Robert Karow spielt, ist auch künftig dabei und bilde laut dem Sender die Konstante. Noch ist offen, wer künftig an seiner Seite in der Hauptstadt ermittelt.

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