Kommunalwahl 2019 in Waldenbuch Die Freien Wähler sind eine Macht

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Künftig entscheiden vier Parteien über die Geschicke von Waldenbuch. Die Grünen sind zwar zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder dabei, konnten aber nur den letzten Platz belegen.

Die Wähler in  Waldenbuch haben die Grünen ins Stadtparlament gewählt. Foto: Thomas Krämer
Die Wähler in Waldenbuch haben die Grünen ins Stadtparlament gewählt. Foto: Thomas Krämer

Waldenbuch - Die politischen Debatten in Waldenbuch dürften vielschichtiger werden. Denn statt drei Parteien sind künftig vier im Gemeinderat der Schönbuchstadt vertreten. Die Grünen, die erstmals seit zehn Jahren wieder angetreten sind, schafften prompt den Einzug in das lokalpolitische Gremium. Gleichzeitig, auch das muss gesagt werden, erzielten die Grünen aber in Waldenbuch das schlechteste Ergebnisse im Vergleich zu den anderen Kommunen im Verbreitungsgebiet der Filder-Zeitung.

Unangefochtener Spitzenreiter in Waldenbuch waren und sind die Freien Wähler. Sie konnten 43,61 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit werden sie künftig sogar einen Ratssitz mehr haben, nämlich acht statt bisher sieben. Die CDU musste herbe Einbußen hinnehmen. Passend zur politischen Großwetterlage konnten sie nur 22,55 Prozent der Stimmen erlangen und schrumpfen dadurch um ein Drittel. Nur noch vier Christdemokraten werden künftig am Ratstisch sitzen. Zuvor waren es sechs. Auch die SPD hat mit einem massiven Wählerschwund zu kämpfen. 17,12 Prozent bedeuten drei Sitze statt bisher fünf. Die Grünen wiederum erzielten ein Ergebnis 16,72 Prozent und errangen dadurch ebenfalls drei Sitze.

Annette Odendahl ist die Stimmenkönigin

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,58 Prozent und damit deutlich höher als beim Urnengang 2014. Damals gaben 56,4 Prozent der Menschen ihre Stimme ab.

Freie Wähler: Annette Odendahl (5051), Jürgen Schwab (2901), Jutta Häcker (2507), Robin Mehnert (2480), Jose Lupion Montanile (2425), Karl Neff (2210), Annette Dolleschel (1868), Wolfgang Rieth (1635). CDU: Karl Rebmann (2526), Dietrich Ruckh (1951), Rosa Loriz-Schoder (1897), Sabine Dandachi (1750). SPD: Ingrid Münnig-Gaedke (1806), Walter Keck (1755), Ferdinando Puccinelli (1568). Grüne: Maria Rapp (2796), Sebastian Winkler (1455), Elena Kossiva-Rapp (1426).




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