Konstantin Wecker Neues Album „Utopia“ träumt von einer gewaltfreien Welt

Konstantin Wecker Foto: dpa/Patrick Seeger
Konstantin Wecker Foto: dpa/Patrick Seeger

Statt Liebesliedern Songs über das Altern und eine bessere Gesellschaft: Konstantin Wecker stellt sein neues Album vor.

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München - Die Liedermacher-Legende Konstantin Wecker singt zwar auch auf seinem neuen Album „Utopia“ über den Zauber der Liebe – doch persönliche Lovesongs an die Geliebte möchte er nicht mehr schreiben. „Ich bin mittlerweile 74 Jahre alt“, sagte der Münchner der Deutschen Presse-Agentur. „Da finde ich das einfach unangemessen, Liebeslieder zu schreiben, wie ich sie als 20- oder 30-Jähriger geschrieben habe.“

Dafür thematisiert der Songschreiber, Komponist, Autor und Schauspieler jetzt lieber das Älterwerden. Der Albumtitel „Utopia“ - Weckers Blick auf eine Welt ohne Herrscher, ohne Gewalt und ohne Krieg - ist auch kein Zufall. „Ich habe mich zuletzt intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Indigene Kulturen und viele nomadische Völker haben diese Form herrschaftsfreien Zusammenlebens, die wir Utopie nennen, verwirklicht.“ Ohnehin seien Utopien wichtig für das Seelenheil der Menschen - vielleicht sogar ihre „letzte Hoffnung“.




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