Mehr als 300 Kontrollen in zwei Wochen: Mit Beginn des neuen Schuljahres hat die Polizei wieder die Schulwegüberwachung in den Fokus genommen.
Mit Beginn des neuen Schuljahres am 15. September hat das auch für den Kreis Böblingen zuständige Polizeipräsidium Ludwigsburg wieder die Überwachung der Schulwege in den Fokus genommen. Ziel dieser Maßnahme ist es laut einer Pressemitteilung der Polizei, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur und von der Schule weiter zu erhöhen.
Insgesamt habe es bislang mehr als 300 Kontrollen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums gegeben. Der Schwerpunkt sei dabei auf dem Verhalten der Verkehrsteilnehmenden sowie der Kinder und Jugendlichen auf ihrem Schulweg gelegen. Zusätzlich habe man Fahrräder und E-Scooter auf ihre Verkehrssicherheit überprüft.
„Erfreulicherweise verliefen die meisten Einsätze ohne nennenswerte Beanstandungen“, teilt die Polizei mit. In den meisten Fällen habe man „verkehrserzieherische Gespräche“ geführt oder kleinere Verstöße mündlich verwarnt. „Elterntaxis“ seien weiterhin ein Problem, blieben jedoch insgesamt in einem überschaubaren Rahmen, so die Beamten.
Auch wenn die Bilanz überwiegend positiv ausfalle, lasse bei einigen das verantwortliche Verhalten doch immer wieder zu wünschen übrig. Beispielsweise berichtet die Polizei von Personen, die beim Autofahren vom Handy abgelenkt waren, die ihr Auto direkt am Zebrastreifen parkten oder ihre Kinder nicht angeschnallt hatten.
Die Polizei werde auch weiterhin ein Augenmerk auf die Schulwege richten und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu einem verantwortungsbewussten Verhalten auf. „Nur durch Einhaltung der Verkehrsregeln sowie gegenseitige Rücksichtnahme kann die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet werden“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums.