Die Fantastischen Vier beim alle Jahre wiederkehrenden Konzerttermin in der Heimat - am Donnerstag vor 11.000 Zuschauern in der Schleyerhalle.

Leben: Simone Höhn (sdr)

Stuttgart - Heimvorteil ist etwas Schönes. Da kann die Performance noch so mittelmäßig ausfallen – das Publikum schaut mit Gleichmut darüber hinweg. Von Mittelmäßigkeit war das gestrige Konzert von Thomas D, Smudo, Michi Beck und And. Ypsilon alias Die Fantastischen Vier in der mit rund 11 000 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Schleyerhalle natürlich Lichtjahre entfernt. Man darf aber – trotz uneingeschränkter Sympathie für den Ex-Stuttgarter Hip-Hop-Stadl – eine gewisse Routine konstatieren. Bleibt nicht aus, wenn der alle Jahre wiederkehrende Konzerttermin in der Heimat zum festen vorweihnachtlichen Ritual geworden ist.

Der Zauber des Bühnenjubiläums zum 20-Jährigen ist verblasst, ein neues Album gibt es auch nicht – macht nichts. Die Fans sind sowieso am glücklichsten, wenn die Fantas alte Kracher wie „Sie ist weg“ oder den „Picknicker“ auspacken. Da geht was – und man spürt den lokalpatriotischen Stolz von so manchem, der mit den Vieren groß geworden ist und sie vom ersten Auftritt im Jugendhaus Heslach bis hin zur Hightech-Performance auf der großen Rundbühne begleitet hat.

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