Konzerttage Winnenden Anspruchsvoller Auftakt mit Bach-Werken

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Die Konzerttage im Februar werden auf höchstem Niveau mit den Brandenburgischen Konzerten eröffnet. Dazu wurde eigens ein Festivalorchester ins Leben gerufen.

Im Februar dreht sich in Winnenden wieder eine Woche lang alles um Musik. Foto: Pascal Thiel
Im Februar dreht sich in Winnenden wieder eine Woche lang alles um Musik. Foto: Pascal Thiel

Winnenden - Bachs Brandenburgische Konzerte bieten für Solisten die anspruchsvollsten Partien. „Da braucht man aber ein supergutes Orchester.“ Das wurde Hansjörg Neumann beschieden, als der Organisator der Konzerttage Winnenden verriet, dass er mit diesen sechs Instrumentalkonzerten die Musik-Woche beginnen wolle. „Das haben wir“, erwiderte Neumann mit Blick auf das Festivalorchester, das eigens für diese Woche zusammengestellt wird. Das Ensemble, bestehend aus Profis und Musikern, die in ihrer Freizeit auf hohem bis höchstem Niveau spielen, hat sich auf dieses Wagnis eingelassen. Nicht umsonst hat das Konzert am Abend des 5. Februar den Titel „Der Gipfel der Musik“.

Musiker für Festivalorchester gesucht

Als Solisten für das festliche Eröffnungskonzert wurden lokale Virtuosen für das Cembalo gewonnen: Peter Kranefoed, Gerhardt Paulus und Hans Schnieders werden zu hören sein. Eva-Maria Kiefer und Sarah Bergmann stammen beide aus Winnenden und sind mittlerweile auf dem Weg zu Berufsmusikerinnen. Sarah Bergmann wird mit der Violine als Solistin mitwirken und Eva-Maria Kiefer mit der Viola. Ihr Vater Michael Kiefer, selbst als Oboist Profimusiker an der Stuttgarter Oper, hat die Organisation des Festivalorchesters übernommen und nach Musikern gesucht. Erfolgreich, wie er sagt, schließlich kennt Kiefer allein aus beruflichen Gründen die meisten Profimusiker in der Region Stuttgart. „Wir können aber sagen, dass das Festivalorchester zu 85 Prozent aus Musikern aus Winnenden und Umgebung besteht.“

Glanzlichter zum Abschluss

Das Konzertorchester Winnenden wird zusammen mit dem Festivalorchester das Abschlusskonzert mit dem Titel Glanzlichter bestreiten. Die Bezeichnung „Liebhaber der Musik“ sei ihnen viel lieber als Laienmusiker, sagen Ralf Göltenboldt und Christian Bubak, die das Orchester leiten. Schließlich spielen die Instrumentalisten, die sich in der Freizeit der Musik widmen ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Viele sind frühere Schüler der Jugendmusikschule. „Das Konzertorchester ist eine schöne Möglichkeit, weiterhin mit anderen zu musizieren“, sagt Göltenboldt.

Unterstützt wird das Orchester im Konzert von Lena Neber, Querflöte, und Rebecca Eichinger, Harfe, die sich seit der Schulzeit am Lessing-Gymnasium kennen. Auch das junge Talent, das beim Abschlusskonzert dabei sein darf, steht fest. „Als Solistin wird Carolin Franzki auftreten“, sagt Hansjörg Neumann. 25 junge Musikerinnen und Musiker waren zu dem Wettbewerb in der Jugendmusikschule angetreten.




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