Konzerttage Winnenden Eine ganze Stadt wird zur Bühne

Darauf haben viele Musikbegeisterte in und um Winnenden seit Monaten hingefiebert: die Konzerttage haben begonnen. Foto: Gottfried Stoppel
Darauf haben viele Musikbegeisterte in und um Winnenden seit Monaten hingefiebert: die Konzerttage haben begonnen. Foto: Gottfried Stoppel

Am Sonntagabend haben die zweiten Konzerttage begonnen. Wie beim Auftakt im Jahr 2015 setzen die Organisatoren wieder auf die Mischung und das Zusammenspiel von Berufs- und Freizeitmusikern.

Rems-Murr: Thomas Schwarz (hsw)
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Winnenden - Es kann sich hören lassen, was beim zweiten Musikfestival in Winnenden von dessen künstlerischem Leiter Claudio Bohórquez engagiert wurde. Der Dirigent und Klarinettist Paul Meyer, die Violinistin Natalia Lomeiko, der Violinist Daishin Kashimoto, die Pianistin Katia Skanavi, der Pianist Peter Nagy, der Dirigent und Kontrabassist Nabil Shehata und der Bratschist Gareth Lubbe sind nach Winnenden gereist, um eine Woche lang nicht nur zu konzertieren, sondern Musik in alle Winkel der Stadt zu tragen.

Jeden Tag Wandelkonzerte in Kirchn und im Rathaus

Den Auftakt bestritten jedoch heimische Musiker, die am Sonntagabend im Alfred-Kärcher-Auditorium das Auftaktkonzert mit dem Titel „Der Gipfel der Musik“ gaben. Dort spielte das Festivalorchester mit den lokalen Solisten Peter Kranefoed, Gerhard Paulus und Hans Schnieders. Beim zweiten Musikfestival liegt mehr Gewicht auf einheimischen Musikern.

An diesem Montag wird die Stadtkapelle zusammen mit verschiedenen Chören wie den Kärcher-Singers oder der Liedertafel Mix-Dur zu einer „Fantastischen Reise“ aufbrechen. „Abfahrt“ ist um 20 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle.

Tagsüber kann man sich immer um 11 Uhr in der „Musikalischen Stadt“ zu Wandelkonzerten begeben. Diese finden täglich bis Freitag in der Schlosskirche, der Borromäuskirche, in den Räumen der Volksmission, der Jubiläumskirche und im Rathaus Winnenden statt. Der Eintritt ist frei, es spielen verschiedene Ensembles. Wieder im Rahmenprogramm sind auch Konzerte in Pflegeheimen, die immer um 16 Uhr beginnen. Dabei treten Ensembles der Jugendmusikschule auf, dirigiert von deren Leiter Mattias Mundl.

Mundl wird auch zusammen mit Ralf Göltenbodt das Abschlusskonzert am Samstag um 19 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle dirigieren. Als „Glanzlichter“ sind verschiedene Orchester und Ensembles dabei, dazu die Gewinner des Jugendmusikwettbewerbs als Solisten. Davor wird jeden Abend konzertiert und musiziert. An diesem Montag geht es mit Wort+Ton auf „Neue Bahnen“. Die beliebte Reihe, eine Mischung aus Musik und Lesung, widmet sich um 20 Uhr im Andachtssaal des Schlosses der Künstlerfreundschaft von Clara und Robert Schumann mit Johannes Brahms. Die Leitung haben Claudio Bohórquez und Markus Hadulla, die künstlerischen Leiter von Wort+Ton.

Breakdance zu Bachs Wohltemperierten Klavier

„Swinging Century“ ist der Dienstagabend in der Hermann-Schwab-Halle betitelt. Die große Revue im Stil der 20er Jahre wird vom Metropol-Orchester Stuttgart bestritten, die Moderation hat Felix Heller. Der Mittwoch ist von Kammermusik und Akrobatik gekennzeichnet: Die Weltmeister im Break Dance, die Red Bull Flying Steps, tanzen zu den Klängen von Bachs Wohltemperiertem Klavier in der Hermann-Schwab-Halle. Im Andachtssaal des Schlosses lassen die Solisten des Festivals „Fürstliche Kammermusik“ erklingen. „Bach goes international“ heißt es am Donnerstag um 20 Uhr in der Schlosskirche, wo verschiedene Chöre zu hören sein werden.




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