Dr. Ruth Kappel, Vorsitzende des Geschichtsvereins, nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Welt Kornwestheimer Ansichten, die Ausdruck sind von Identifikation mit Kornwestheim als attraktivem Lebensort, ausgehend von ersten Kornwestheimer Ansichtskarten um 1900, über Arbeiten von Künstlern, die Kornwestheimer Motive ins Visier genommen haben, bis hin zu Dekorations- und Gebrauchsgegenständen, die sich zwischen Kitsch und Kunst bewegen. „So schön ist Kornwestheim! Typische Ortsansichten zwischen Kitsch und Kunst“. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Museen sind wichtige Orte der Begegnung und der Kommunikation. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Kornwestheimer Museum im Kleihues-Bau am 17. Mai 2027 am Internationalen Museumstag. Er steht unter dem Motto „Museums uniting a divided world“. Nutzen Sie die Möglichkeit die Vielfalt und verbindende Wirkung des Kornwestheimer Museums an diesem Tag zu entdecken. Museen sind in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen besonders wichtig! Als Orte des Dialogs und der Begegnung bauen sie Brücken zwischen Kulturen, Generationen und Lebensrealitäten und fördern ein respektvolles Miteinander. Damit leisten Museen einen wichtigen Beitrag zu mehr Austausch, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

 

Der Vortrag „So schön ist Kornwestheim! Typische Ortsansichten zwischen Kitsch und Kunst“ an diesem Tag, der Vorsitzenden des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Dr. Ruth Kappel ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „Stadt – Land – Sehnsucht“. „Unser Verein trägt den Begriff der „Heimat“ nicht ohne Grund im Namen, denn die Geschichte seines Lebensortes zu kennen, sich damit zu identifizieren und Heimat zu pflegen, bzw. Heimat zu finden, ist ein wesentliches Anliegen unseres Vereins“, so Kappel. Heimat bezeichnet den Ort oder die Region, in der ein Mensch geboren und aufgewachsen ist, oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt. Es ist eine emotionale Verbindung, die Geborgenheit, Vertrautheit und Identität stiftet. Sie wird heute oft subjektiv als Ort der Zugehörigkeit, Familie oder Erinnerung definiert. „Lassen Sie sich in die Welt Kornwestheimer Ansichten entführen, die Ausdruck sind von Identifikation mit Kornwestheim als attraktivem Lebensort, ausgehend von ersten Kornwestheimer Ansichtskarten um 1900, über Arbeiten von Künstlern, die Kornwestheimer Motive ins Visier genommen haben, bis hin zu Dekorations- und Gebrauchsgegenständen, die sich zwischen Kitsch und Kunst bewegen.“ Es ist interessant, welche Bildmotive von Kornwestheim aus zu unterschiedlichen Zeiten in die Welt geschickt wurden und was aus Sicht der Künstler den Stellenwert erhielt im Kunstwerk festgehalten zu werden.

Treffpunkt: Sonntag, 17. Mai 2026, Museum im Kleihues-Bau, Galerieversammlungssaal, Stuttgarter Straße 93, 14.00 Uhr

Ohne Anmeldung Eintritt frei

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Einladung zu weiteren Veranstaltungen zum Thema Heimat pflegen, Heimat entdecken, Heimat finden, Demokratie geht uns alle an:

7. Juni 2026

„Sonntagsspaziergang zum Weidenbaum, auf den Spuren des Malers Lothar Hörer“ mit Martina Gröger, Treffpunkt: Marktplatz, 14.00 Uhr, ohne Anmeldung, kostenfrei, gutes Schuhwerk erforderlich.

27.September 2026

Vortrag von Michael Gritz „Erste demokratische Wahlen in Kornwestheim nach dem Zweiten Weltkrieg“ Treffpunkt: „Café M“, Martinus Haus, Johannesstraße 27, 15.00 – 16.30 Uhr, ohne Anmeldung, Eintritt frei.

2. Oktober 2026,

Lange Nacht der Demokratie. Abendveranstaltung„GGG – GrundGesetzGehört. Demokratie geht uns alle an!“ Kooperation zwischen der Stadt Kornwestheim, dem Verein für Geschichte und Heimatpflege und maßgeblich der katholischen Kirchengemeinde. Gesamtkoordination: Pfarrer Matthias Hambücher. Treffpunkt: St. Martinus, Johannesstr. 21, 20.30 – 24.00 Uhr. Ohne Anmeldung. Eintritt frei

Bei uns daheim

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