Die Albvereinler genossen ihre fünftägige Reise im Dreiländereck.
Die diesjährige fünftägige Busreise des Kornwestheimer Albvereins führte ins Dreiländereck D-F-CH. Auf der Anreise wurde Basel besucht, mit ca. 180.000 Einwohnern drittgrößte Stadt der Schweiz mit fast 40 namhaften Museen, die Stadtbesichtigung führte durch die gut erhaltene Altstadt am Rhein und zeigte die architektonischen Höhepunkte wie z.B. die Rochetürme.
Die südbadische Stadt Weil am Rhein, seit 2022 mit der Bezeichnung 3-Länder-Stadt, war das Domizil der Albvereinler, direkt an der 2007 eröffneten Dreiländerbrücke nach Frankreich. Mit 248 m die längste als Bogenbrücke ausgeführte Radfahrer- und Fußgängerbrücke der Welt, soll die markante Bogenbrücke die starke Bindung beider Staaten symbolisieren.
Am zweiten Tag große Vogesenfahrt über den Grand Ballon mit 1.424 m höchstem Berg der Vogesen nach Colmar im Elsass; Stadtführung der sehenswerten Altstadt aus Mittelalter und Renaissance, anschließend individuelle Erkundung wie beispielsweise Klein-Venedig. Danach zum pittoresken Riquewihr, einem der schönsten Dörfer Frankreichs an der Elsäßer Weinstraße.
Der nächste Tag war ein ausgesprochener Traumreisetag: zunächst Luzern mit seiner berühmten im 14. Jh. als Teil der Stadtbefestigung errichteten Kapellholzbrücke mit seinen Bildtafeln und Turm, dann Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee bis Vitznau an der Luzerner Riviera, mit der Zahnradbahn zur Rigi, „Königin der Berge“ oberhalb des Vierwaldstättersees, Zuger- und Lauerzersee mit 120 km Wanderwegen, zum Gipfel mit 1.798 m, Aussicht auf 620 Alpengipfel und 13 Seen, einfach phantastisch. Mit historischer Zahnradbahn abwärts bis Rigi-Kaltbad mit 1.433 m, dann mit der Luftseilbahn nach Weggis, 499 m hoch.
Am nächsten Tag folgte ein weiterer Höhepunkt: der berühmte Rheinfall, größter Wasserfall Europas mit 150 m Breite, 23 m Höhe und durchschnittlicher Wasserabflussmenge von 600 m³/sec. Eine 30-minütige Bootsfahrt führte die Albvereinler in nächste Nähe des Rheinfalls, bei der fast Jeder Wasser oder zumindest die Gischt abbekam. Dann ging’s weiter zur Stadtführung im hübschen Schaffhausen, dem Hauptort des Schweizer Kantons Schaffhausen mit fast 40.000 Einwohnern und Aufstieg zum Wahrzeichen hoch über Stadt und Rhein auf dem Emmersberg gelegenen Munot, einer Zirkularfestung aus dem 16. Jh. mit 4 m dicken Mauern, massiver Kasematte im Festungsinneren und Turm.
Am Rückreisetag wurde die südbadische Stadt Freiburg im Breisgau besichtigt. Freiburg, pulsierende Universitätsstadt mit ca. 240.000 Einwohnern an der Dreisam mit seinem Hausberg Schauinsland liegt zwischen Rheinebene und Hängen des Schwarzwalds. Bestechendes mittelalterliches Stadtzentrum von kleinen Bächen durchzogen, derzeit leider kein Wasser führend, netten Lokälchen und Plätzen, hervorzuheben natürlich der Münsterplatz mit dem 116 m hohen Turm des gotischen Freiburger Münsters. Gelegenheit zum Shoppen wurde teilweise auch noch wahrgenommen.
Nach diesen beeindruckenden Tagen bei schönem Wetter ging‘s dann ins heimische Kornwestheim.
Anlage: Foto der Kornwestheimer Albvereinler am Grand Ballon
Lore Kirn
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