Beim größten Schachfestival der Welt, dem Grenke-Open in Karlsruhe, waren über 3700 Schachspieler an den Brettern. Dabei gab es neben dem klassischen A-, B- und C-Open auch wieder ein Turnier im Freestyle-Format. Über die Osterfeiertage waren fünf Spieler der Schachfreunde 59 dabei und vor allem FM Danny Yi durfte sich mit einigen Internationalen Meistern und Schach-Großmeistern messen. Am Ende erreichte er im Freestyle-A-Open, das der Deutsche Spitzenspieler Vincent Keymar vor Maxime Vachier-Lagrave und Magnus Carlsen gewann, mit 4,5 Punkte einen Platz im oberen Mittelfeld.

Beim Freestyle-Schach, auch bekannt als Chess960 oder Fischer-Schach, gibt es zu Beginn einer Partie eine fast beliebige Anordnung der Schachfiguren auf der Grundreihe, wobei sich die Figuren von weiß und schwarz allerdings weiterhin gegenüberstehen. Dadurch wird umgangen, dass auswendig gelernte Eröffnungen gespielt werden, und es auf die Kreativität der Spieler bereits ab dem ersten Zug ankommt. Am Freestyle-A-Open nahmen insgesamt 310 Spieler teil, darunter 70 Großmeister, 42 Internationale Meister sowie weitere 50 Titelträger.
Von den Schachfreunde 59 waren im A-Open des Freestyle-Schach drei Spieler dabei. Julian Maisch musste gleich in der ersten Runde gegen den späteren Turnier-Zweiten GM Maxime Vachier-Lagrave spielen. Trotz einer guter Partie musste sich der Kornwestheimer am Ende geschlagen geben. Marc Schallner verlor ebenfalls gegen IM Hagner (beide Baden-Baden). Nur FM Danny Yi gewann seine Auftaktpartie. Nachdem er auch in der zweiten Runde gegen den polnischen Großmeister Klekowski gewann, durfte er gleich nochmals gegen einen GM spielen. Trotz der Niederlage wurden seine Gegner nicht „schwächer“. Gegen vier weitere Internationale Meister gelangen ihm noch 1,5 Zähler und mit einem ausgeglichenem Punktekonto belegte er am Ende Rang 121.
Julian Maisch konnte trotz der Auftaktniederlage nach drei Runden sein Konto ausgleichen, musste sich dann aber gegen zwei Titelträger geschlagen geben. Durch zwei weitere Siege, darunter in der Schlussrunde gegen WFM Marianna Grineva (Bad Königshofen) erspielte er sich am Ende vier Pluspunkte. Auch Marc Schallner durfte gegen vier „Meister“ antreten und belegte am Ende mit drei Zählern einen Platz im hinteren Mittelfeld. Im „normalen“ B-Open erspielte sich Oliver Handel mit zwei Siegen und drei Unentschieden nach fünf Runden eine gute Position. In den letzten vier Runden musste er sich dann allerdings auch zweimal geschlagen geben. Dennoch war das Abschneiden mit fünf Punkten für ihn durchaus ein Erfolg. Unter den 1531 Spielern allein im B-Open belegte er Rang 434 von Startplatz 568. Nicht ganz so gut lief es für Stephanie Pollinger. Mit drei Punkten war sie am Ende im unteren Drittel zu finden.

 

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