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Kostencheck Wie kann man mit Lichterketten Energie sparen?

Von red 

Alle Jahre wieder blinken Lichterketten in der dunklen Jahreszeit. Doch was viele nicht beachten: die weihnachtliche Deko ist ein ganz schöner Stromfresser. Wir geben hier Tipps, wie Sie dennoch mit Lichterketten energieeffizient und kostengünstig den Winter genießen können.

Lichterketten sind nach wie vor im Trend - mit den richtigen Tricks kann man dabei auch noch Energie und Kosten sparen.  Foto: Pixabay
Lichterketten sind nach wie vor im Trend - mit den richtigen Tricks kann man dabei auch noch Energie und Kosten sparen. Foto: Pixabay

Wenn es draußen dunkler und kälter wird, wird es im Haus und in der Wohnung heimelig: heißer Tee und gemütliche Beleuchtung stimmen wunderbar auf den beginnenden Winter ein. Im Wohnzimmer brennen die Kerzen und im Garten, im Hof oder an der Haustür erleuchten kreativste Lichterdekorationen die dunklen Spätnachmittage und Abende.

Lichterketten unterschiedlichster Fassungen sind gerade stark im Trend und werden vermehrt im Handel angeboten. Doch aufgepasst: Durch die falsche Wahl ist innerhalb von Tagen die oft bewusst eingesparte Energie im Nu wieder verbraucht.

Den Winter kostengünstig genießen

Ein Trend ist erkennbar: die weihnachtliche Beleuchtung spart dank energieeffizienten Deko-Alternativen immer mehr Strom. Zum Vergleich: Zwei Lichterketten mit herkömmlichen Glühlämpchen mit neun Metern Länge, beide sechs Wochen lang in Betrieb, können rund 30 Euro an Stromkosten verursachen. Der LED-Lichterschmuck spart mehr als 80 Prozent Energie und kostet statt 30 nur etwa sechs Euro für die gesamte Adventszeit.

Sogenannte Solarmodule als Außenbeleuchtungen kommen sogar ganz ohne Strom aus. Tagsüber laden sie sich auf und leuchten nachts weihnachtlich romantisch.

Weitere Strom-Spartipps gibt es hier

Lichterketten nach Bedarf einschalten

Auf den Dauerbetrieb bei Weihnachtsbeleuchtung sollte verzichtet werden. Dadurch kann noch mehr Energie gespart und die Umwelt geschont werden. Automatische Zeitschaltuhren, die es auch speziell für den Außenbetrieb gibt, sorgen dafür, dass Adventslichter nur dann leuchten, wenn es dunkel ist, idealerweise zwischen 17 und 23 Uhr und morgens von sechs bis acht Uhr. Zeitschaltuhren gibt es zum Beispiel in einem Energieeffizienz-Shop.

Kontrolle ist besser

Wer herausfinden will, ob die eigene Weihnachtsdekoration ein Stromfresser ist und ob es sich lohnt, diese gegen eine neue auszutauschen, kann das ganz leicht mit einem Strommessgerät tun. Diese gibt es auch im Energieeffizienz-Shop.

Das Messgerät wird kurzerhand zwischen Steckdose und Gerätestecker geschaltet. Mittels einer Anzeige wird der Stromverbrauch angezeigt. Ein Vergleich mit dem Verbrauch einer neuen Weihnachtsbeleuchtung gibt schnell Aufschluss. Dazu kommen noch die neuen Anschaffungskosten und die voraussichtliche Laufzeit. Ein Stromsparcheck lohnt sich immer.

Weitere Infos gibt es hier in einem Stromsparcheck

Sparen mit LED

Deutlich sparsamer sind dagegen Lichterketten und Lichtschläuche mit LEDs. Dabei ist der Stromverbrauch pro Meter nur etwa 2,5 Watt. Kaum ein Viertel von dem, was Lichtschläuche mit Glühlämpchen verbrauchen. Die sparsamen LED-Lichter sind allerdings teurer und haben einen sichtbaren Nachteil: Sie strahlen ihr Licht sehr gebündelt in die Dunkelheit, was als gleißend und unangenehm empfunden werden kann. Das Licht einer LED ist zwar hell, aber wenig romantisch. Dafür gibt es einen einfachen Tipp: Etwas weniger grell sind bunt eingefärbte Schläuche mit weißen LED-Lämpchen.

Fazit: Die alten Lichterketten mit Glühlämpchen bleiben in dieser Weihnachtszeit am besten in der Schachtel. Mit sparsamen LED–Lichterketten lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken.