Kreis Böblingen Die Binningers treten nicht mehr an

Von red 

Der CDU-Abgeordnete steht der Partei nicht mehr als Kandidat für den Bundestag zur Verfügung. Auch seine Frau, die Bürgermeisterin von Nufringen, strebt seinen Angaben zufolge im nächsten Jahr keine weitere Amtszeit an.

Nach dem  erstmaligen Einzug in den Bundestag haben sich Ulrike und Clemens Binninger im Oktober 2002  das Ja-Wort gegeben.Foto: factum/Archiv Foto:  
Nach dem erstmaligen Einzug in den Bundestag haben sich Ulrike und Clemens Binninger im Oktober 2002 das Ja-Wort gegeben. Foto: factum/Archiv

Kreis Böblingen - Pressemitteilung von Clemens und Ulrike Binninger:

Im Hinblick auf die jeweils 2017 anstehende Bundestagswahl und die Bürgermeisterwahl in Nufringen haben wir uns aus rein persönlichen Gründen und nach reiflicher Überlegung entschieden, nicht ein fünftes- beziehungsweise drittes Mal zu kandidieren.

Seit 2002 haben wir beide diese politischen Ämter im Kreis Böblingen inne und üben sie mit großer Leidenschaft und viel Freude aus. Die doch eher seltene Konstellation, dass in einer Ehe beide Partner ein politisches Wahlamt haben, hat uns gestützt und für viel gegenseitiges Verständnis gesorgt. Allerdings bedeutete es auch, dass unser Leben in den letzten 15 Jahren – und damit auch unser kompletter gemeinsamer Lebensweg – überwiegend von unseren Aufgaben als Bundestagsabgeordneter bzw. Bürgermeisterin bestimmt wurde.

Wir standen deshalb jetzt gemeinsam vor der Entscheidung, ob dies auch weiterhin so bleiben soll oder ob wir uns nach Ablauf unserer Amtszeiten ab 2018 anderen Aufgaben und Tätigkeiten zuwenden. Nach Abwägung aller Argumente und weil wir unserem Leben auch noch andere Facetten hinzufügen möchten, haben wir uns daher entschieden, 2017 nicht noch einmal zu kandidieren.

Welche neuen Aufgaben ab 2018 auf uns warten, ist noch offen und es ist gegenwärtig auch nicht der Zeitpunkt, darüber zu befinden, denn bis zum Ende unserer Amtszeiten gilt unsere ganze Kraft den Aufgaben, für die wir gewählt wurden.