Die Polizei nimmt am Donnerstag im Kreis Göppingen mehrere mutmaßliche Drogenschmuggler fest. Im Tank ihres Lasters waren 300 Kilo Kokain verbaut.
Die Polizei hat am Donnerstag im Kreis Göppingen zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Drogen geschmuggelt zu haben. Außerdem wurden 300 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, wie es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, des Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Stuttgart heißt.
Am Donnerstag sei der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Stuttgart des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und des Zollfahndungsamts Stuttgart ein weiterer Erfolg gegen den internationalen Rauschgifthandel gelungen. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart, das seinen Ursprung in einem Hinweis der griechischen Polizei hatte, wurde der Mitteilung zufolge bekannt, dass eine international agierende Tätergruppe mit einem Laster eine größere Menge Rauschmittel von Spanien nach Deutschland einführen wolle, heißt es.
Den Ermittlern gelang es in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und den griechischen Behörden am Donnerstagmorgen, den LKW und ein Begleitfahrzeug im Bereich Süßen (Landkreis Göppingen) zu kontrollieren. Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge wurden rund 300 Kilogramm mutmaßliches Kokain beschlagnahmt, die in einem der beiden LKW-Tanks verbaut waren, heißt es weiter. Im Begleitfahrzeug wurden außerdem fast 183.000 Euro Bargeld gefunden.
Der Fahrer des Lastwagens, ein 65-jähriger Grieche, und die beiden Insassen des Begleitfahrzeugs, ein 26-Jähriger mit türkischer und ein 28-Jähriger mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit, wurden festgenommen. Gegen die drei Männer wurden noch am selben Tag Haftbefehle erlassen und in Vollzug gesetzt.