Kreisliga A Staffel 1 Höpfigheim hat das rettende Ufer nach Mert Aydins Doppelpack in Sichtweite

Kevin Schwerthalter (rechts) bereitete die Führung für den GSV vor. Foto: Andreas Essig

Der GSV schlägt den TSC Kornwestheim mit 2:0. Früher Platzverweis für den Gegner war Schlüsselszene des Spiels.

„Diesen Sieg hat es gebraucht. Er war wichtig und er war dreckig“, atmete Thomas Lembeck, der Trainer des GSV Höpfigheim, auf. Mit 2:0 (0:0) bezwang seine Elf am Gründonnerstag im Nachholspiel der Kreisliga A1 Enz-Murr den TSC Kornwestheim. Im Abstiegskampf rückt der GSV damit bis auf zwei Punkte ans rettende Ufer heran.

 

Geduld des GSV Höpfigheim wird belohnt

Die Schlüsselszene der Begegnung erfolgte nach 20 Spielminuten, als der Unparteiische TSC-Angreifer Alparslan Akdemir nach einem Foul im Mittelfeld mit Roter Karte vom Feld schickte. „Für mich keine Fehlentscheidung, aber den Platzverweis gibt sicher nicht jeder“, fand Lembeck, während Kornwestheims Spielertrainer Burak Demirel grollte: „Es war ein Foul, aber da reicht doch eine Gelbe Karte“. Nach der frühen Unterzahl stand der TSC tief und setzte auf Konter. Höpfigheim hatte mehr Ballbesitz, „aber wir haben viel Geduld gebraucht“, sagte Lembeck. Erst in der Endphase gelang seiner Elf die Führung: Nach einer TSC-Ecke konterte der GSV über Kevin Schwerthalter, der das Leder zu Mert Aydin brachte, der per Dropkick erfolgreich war (80.). Demirel stellte um und und plötzlich drängte der TSC. Ali Dervas verpasste aber im Eins-Gegen-Eins gegen GSV-Keeper Michael Kraft das 1:1. Mit der letzten Aktion machte erneut Aydin mit dem 2:0 den Deckel drauf (90.+5).

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