Andrea Ferrara und der TSV Weilimdorf II nahmen dieses Mal wieder genau Maß und siegten. Foto: Günter Bergmann
Der TSV Weilimdorf II jubelt nach sieben Niederlagen hintereinander wieder, der SV Prag verliert erstmals seit drei Spieltagen in der Fußball-Kreisliga A1 Stuttgart/Böblingen.
Der 28. Spieltag der Kreisliga A, Staffel1, Stuttgart/Böblingen ist ganz schön auseinandergerissen. Das lange Pfingstwochenende lockt für andere Aktivitäten als dem runden Spielobjekt nachzujagen, weshalb so mancher Clubs sein Spiele vorverlegt hat. Die erste Partie fand bereits am Dienstagabend statt.
TSV Weilimdorf II – SV Prag 3:1
Es war das Spiel der zu Ende gehenden Serien für beide Vereine. Nach drei Siegen hat es den SV Prag wieder erwischt. Beim Blick auf die Tabelle „schade, wir hätten den Klassenverbleib wohl endgültig fix machen können“, sagt Prags Coach Frederik Bruder. Auf der anderen Seite indes durchatmen. Die Horrorzeit von sieben Pleiten in Serie ist Geschichte. „Vor der Begegnung standen noch drei Endspiele um den Klassenverbleib an, eines haben wir davon gewonnen“ konstatiert Weilimdorfs scheidender Coach Jürgen Zeyer.
In einem recht ausgeglichenen Spiel, da waren sich beide Seiten einig, hatten wir, anders als in den Wochen zuvor das Momentum auf unserer Seite, die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“ Der reaktivierte Abteilungsleiter und Co-Trainer der Weilimdorfer Verbandsliga-Truppe, Patrick Härle, traf bereits nach vier Minuten, Philipp Pless legte nach 35 Minuten nach. Nach dem Abschlusstreffer durch Leoluca Cimino nach 66 Minuten schwankte die Hausherren-Truppe etwas. Aber nur zwei Minuten, dann stellte Andrew Addo den alten Abstand wieder her.
Patrick Härle, Abteilungleiter und Co-Trainer des ersten Weilimdorfer Teams, hilft neuerdings in der zweiten TSV-Mannschaft aus. Foto: Archiv Günter Bergmann
„Es wäre sicherlich mehr für uns dringewesen, aber die Weilimdorfer Akteure aus der Verbandsliga und aus dem Futsal-Team haben den Unterschied gemacht“, sagt Bruder.
Der TSV Weilimdorf II hat sich damit vorerst wieder vom Relegationsplatz oder auch möglichen Abstiegsplatz entfernt , der SV Prag steht zwar weiter auf dem siebten Tabellenplatz, ist aber – wie gesagt – noch nicht aus dem Schneider.