Kretschmann und Schmid Rücktritt von Wulff „unausweichlich“

Winfried Kretschmann zeigt sich erleichtert über den Rücktritt von Wulff.

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Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zeigt sich erleichtert über den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff. „Der Schritt war unausweichlich“, sagte er am Freitag. Nur so habe weiterer Schaden vom Amt des Bundespräsidenten abgewendet werden können. „Wir begrüßen die Absicht von Kanzlerin Merkel, jetzt eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten im Konsens zu suchen“, sagte Kretschmann.

Schmid bedauert Wulffs "späte Einsicht"

Kretschmanns Koalitionspartner, der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid, bedauerte, dass es bei Wulff erst der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bedurft habe, „um diese Einsicht zu erzwingen“. Jetzt stehe Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Verantwortung, Persönlichkeiten vorzuschlagen, die die notwendige Integrität und das Format für das höchste Amt mitbrächten. „Nach den Fehlern der Vergangenheit muss Frau Merkel jetzt zeigen, ob sie es ernst meint, einen gemeinsamen Kandidaten aufzustellen“, sagte Schmid.

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