Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation Stelp sitzt im Iran im Gefängnis. Mitten im Krieg. Was ist über seinen Verbleib bekannt?

Die Bomben fliegen. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran dauert an. Und hat sich in die gesamte Region ausgeweitet. Nicht nur die vielen Stuttgarter mit Wurzeln im Iran bangen um Angehörige. Auch viele Freunde und Bekannte von Serkan Eren fragen sich: Wie geht es ihm?

 

Bei der Hilfsorganisation Stelp hält man sich bedeckt. Es gebe nichts Neues zu kommunizieren, heißt es. Bei dieser Aussage belässt man es. Wie schon zuvor mit der Begründung, man wolle Eren schützen und ihn nicht durch zu viel Aufmerksamkeit gefährden. Der Gründer der Hilfsorganisation Stelp war im vergangenen Juni für eine Hilfsaktion in den Iran gereist, kurz vor seiner geplanten Ausreise brach der Kontakt ab. Lange Monate gab es gar keine Nachricht über seinen Verbleib. Ende September hatte Stelp bekannt gegeben, dass die Organisation nun wisse, dass Eren im Iran in Haft ist.

Und sich in der Folge so geäußert: „Serkan hat vor Ort rechtlichen Beistand. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass die Prüfung zu Serkans Heimkehr führen wird.“ Daran arbeite man gemeinsam mit erfahrenen Experten unverändert mit aller Kraft. „Zusätzlich laufen diplomatische Anstrengungen der zuständigen Behörden.“

Wie die momentane Lage nun ist? Da bittet Stelp darum, nicht zu spekulieren und um Zurückhaltung.