Landtagspräsidentin Muhterem Aras nimmt die kulturelle Opposition in Russland in den Blick. Sie will, dass Baden-Württemberg für sie zu einem sicheren Hafen wird.

Stuttgart - Landtagspräsidentin Muhterem Aras fordert ein Schutzprogramm für bedrohte Kultur- und Medienschaffende aus der Ukraine, Belarus und Russland. „Wir müssen geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern sowie Journalistinnen und Journalisten Perspektiven eröffnen, damit sie bei uns leben und ihre wichtige Arbeit fortsetzen können“, erklärte die Grünen-Politikerin am Dienstag in Stuttgart. Am Montag teilte sie ihre Gedanken bereits auf Twitter mit. Die Stimmen dieser Menschen müssten weiter gehört werden können.

Baden-Württemberg soll sicherer Hafen werden

Das Angebot solle ausdrücklich auch für Kultur- und Medienschaffende aus Russland und Belarus gelten, die in Opposition zu den Regimen in ihren Heimatländern stünden und deshalb bedroht würden. Auch für sie solle Baden-Württemberg zu einem sicheren Hafen werden.

Die Landtagspräsidentin schlägt Stipendien für geflüchtete Künstlerinnen und Künstler sowie für Journalistinnen und Journalisten vor, damit sie in Deutschland weiter arbeiten können. Aras wirbt einem Sprecher zufolge derzeit im Landtag für ihren Plan.