Kriminalität Sechstklässler in Russland feuert zwei Schüsse in Schule ab

Nachdem ein Sechstklässler in einer Schule in Russland Schüsse in die Luft gefeuert hat, wurde der Unterricht für Montag dort abgesagt. Foto: Annette Riedl/dpa/Symbolbild Foto: dpa
Nachdem ein Sechstklässler in einer Schule in Russland Schüsse in die Luft gefeuert hat, wurde der Unterricht für Montag dort abgesagt. Foto: Annette Riedl/dpa/Symbolbild

Vor vier Wochen hatte in Perm am Ural ein Student sechs Menschen getötet. Nun gab es in der gleichen Region Schüsse in einer Schule. Ein Schüler wurde leicht verletzt.

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Perm - Vier Wochen nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural hat in der selben Region ein Sechstklässler in einer Schule um sich geschossen.

Er habe am Montag zwei Schüsse in die Decke und in eine Wand abgefeuert, teilten die Behörden mit. Es sei dadurch niemand getötet worden. Ein Schüler sei leicht verletzt worden. Der Jugendliche wurde demnach festgenommen.

Die 300 Schüler und 30 Lehrer hätten das Gebäude im Dorf Sars selbstständig verlassen können. Medien schrieben, dass die Direktorin den bewaffneten Zwölfjährigen zum Aufgeben bewegt habe. Die Waffe soll er heimlich seinem Vater weggenommen haben.

Zu den Hintergründen machten die Behörden zunächst keine Angaben. Als eines der Motive gelte Mobbing an der Schule, meldete die Agentur Interfax. Der Unterricht wurde am Montag abgesagt.

In der rund 1200 Kilometer östlich von Moskau entfernten Stadt Perm hatte erst vor einem Monat ein Jurastudent mit einem Jagdgewehr um sich geschossen, sechs Menschen getötet und rund 20 verletzt.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-635374/3




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