Krimiserie „Soko Stuttgart“ Stuttgarter Eiswelt wird zum Tatort

Regisseur  Rainer Matsutani (links), der Hauptkommissar Joachim „Jo“ Stoll (Peter Ketnath) und Kommissarin Selma Kirsch (Yve Burbach) besprechen nochmals die Szene, die gleich gedreht wird. Foto: Matthias Zahner 10 Bilder
Regisseur Rainer Matsutani (links), der Hauptkommissar Joachim „Jo“ Stoll (Peter Ketnath) und Kommissarin Selma Kirsch (Yve Burbach) besprechen nochmals die Szene, die gleich gedreht wird. Foto: Matthias Zahner

Die Krimireihe „Soko Stuttgart“ hat am Freitag vor und in den Hallen der Eiswelt auf der Waldau gedreht. Viele Menschen sind an so einem Drehtag beteiligt. Die 45-minütige Folge wird voraussichtlich im Januar oder Februar 2015 ausgestrahlt.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Uuund bitte, Kamera läuft, Ton läuft: Diese sechs Worte sind der Startschuss für Yvonne Burbach, die in der Serie „Soko Stuttgart“ die Kriminalkommissarin Selma Kirsch spielt. „Frau Grote, melden Sie sich bitte“, spricht sie flehend in das Telefon. Schauplatz dieser Szene ist der Eingangsbereich der Eiswelt auf der Waldau, wo derzeit die Episode „Rollergirlz“ der Stuttgarter Krimiserie gedreht wird.

In dieser Folge kommt während eines Rollerderbys eine Spielerin der Stuttgarter Rollergirlz ums Leben. Ein Rollerderby ist eine Art Wettrennen auf Rollschuhen, bei dem zwei Mannschaften in einem ovalen Kreis laufen und eine Spielerin versucht, möglichst viele Gegnerinnen zu überrunden. Das Opfer stirbt in der Krimi-Serie bei einem Massensturz: ein Rollergirl, das von dem Dschungelcamp-Sternchen Fiona Erdmann gespielt wird, bricht zusammen und stirbt an einer Vergiftung.

Kleine Szene – großer Aufwand

Auf der Suche nach der Mörderin oder dem Mörder macht sich Kommissarin Selma Kirsch (Yvonne Burbach) Sorgen um Carmen Grote, die auch Mitglied der Stuttgarter Rollergirlz ist und ruft sie deshalb an. Sie fürchtet, dass Carmen Grote etwas zugestoßen sein könnte. Ihr Kollege, Kriminalhauptkommissar „Jo“ Stoll (Peter Ketnath), kommt hinzu und beruhigt die Situation.

An dieser kleinen Szene, die später im Fernsehen ungefähr 1:30 Minute dauern wird, sind viele Menschen beteiligt: Regisseur Rainer Matsutani über Regieassistentin, Kameramann, Tonmann und Maskenbildner. Bis die kurze Episode im Kasten ist, vergeht in etwa eine Stunde.

„Man muss die Konzentration hochhalten“

Drei Master-Einstellungen, bei denen die Szene von Anfang bis Ende durchgespielt wird und die Darsteller ganz zu sehen sind, werden zunächst gedreht. Später folgen noch zwei Einstellungen, die jeweils die Gesichter der Kommissare in Großaufnahme zeigen. Dabei müssen die Schauspieler immer wieder den gleichen Text wiederholen. „Da muss man natürlich die Konzentration hochhalten, um nicht Gefahr zu laufen, den Text runterleiern“, sagt Yvonne Burbach, die seit einem knappen Jahr die Kommissarin Selma Kirsch spielt.

„Danke, das war’s“, sagt der Regisseur Matsutani am Ende, der zu dieser Zeit bereits viereinhalb Stunden Dreh hinter sich hat. Insgesamt dauert der Tag auf der Waldau etwa acht Stunden, in denen sechs Minuten Film realisiert werden.




Unsere Empfehlung für Sie