Kritik zum „Tatort“ aus München Stabübergabe im drittletzten Fall

Natalie Laurent ist die ungekrönte Königin im Spiel der Könige – ruft das missgünstige Mörder auf den Plan? Foto: BR

Wir haben gesehen: „Zugzwang“ mit den Münchner Kommissaren Batic und Leitmayr und Kalli – mit einem überraschenden Todesfall.

Lokales: Christine Bilger (ceb)

Was taugt „Zugzwang “? Wie schlagen sich die beiden älteren Kommissare bei ihrem drittletzten Fall? Der neue „Tatort“ aus München im Schnellcheck.

 

Die Handlung in zwei Sätzen Bei einem internationalen Schachturnier tritt eine Frau gegen lauter Männer an. Ihre Assistentin stürzt vom Dach des noblen Hotels und mit ihrem Tod kommen viele Fragen nach möglichen Motiven auf, von Frauenhass über sportliche Konkurrenz oder unerwiderte Liebe bis hin zu internationalen politischen Verstrickungen.

Zahl der Leichen 3

Feine Gesellschaft Schach gilt als „Spiel der Könige“. Aber in der vermeintlichen feinen Gesellschaft geht es gar nicht so fein zu. Am Ende steckt aber ein traumatisierter Mann dahinter, der befürchtet, alle wollten ihn töten, und deswegen eine blutige Spur hinter sich herzieht: Der Präsident des internationalen Schachverbands, Kamran Hasanov. Mit Gift will er alle ausschalten, die ihm vermeintlich nach dem Leben trachten. Und am Ende ist es ein glühender Verehrer, der alle ausschalten will, die seiner Dame gefährlich werden.

Stabübergabe Wir wissen, dass das Münchner Team am Sonntag in seinem drittletzten Fall zu sehen war. Ein Bild mit Symbolkraft: Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), der wohl in die Fußstapfen von Batic und Leitmayr treten soll, lernt vom Gerichtsmediziner Matthias Steinbrecher Schachspielen. Wenig später ist der Arzt tot – und Kalli an der Herausforderung gereift.

Unser Fazit Spannend, aber mitunter nicht ganz nachvollziehbar, was uns die Münchner kurz vor dem Abschied aus der „Tatort“-Welt präsentieren. Die Vielzahl der möglichen Motive ist verwirrend.

Spannung Note 2; Logik Note 3

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