Kritikerumfrage „Opernwelt“ Die Opernhäuser des Jahres stehen in Frankfurt und Genf

Von red/dpa 

Fraglich, ob sich die von Corona demolierte Opern-Saison überhaupt regulär bewerten lässt. Die Kritiker haben es trotzdem versucht.

Bei der Kritik beliebt: die Frankfurter Oper Foto: Barbara Aumüller/Oper Frankfurt
Bei der Kritik beliebt: die Frankfurter Oper Foto: Barbara Aumüller/Oper Frankfurt

Berlin - Die Oper Frankfurt und das Grand Théâtre de Genève teilen sich den Titel „Opernhaus des Jahres“. Beide Häuser wurden bei einer Abstimmung der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 43 Kritikern für ihre Dramaturgie, Entdeckerfreude und individuellen Regie-Handschriften gelobt, teilte das Magazin am Dienstag in Berlin mit. Die Sopranistin Marlis Petersen und der Countertenor Jakub Józef Orliński wurden als beste Sänger gewählt.

Tobias Kratzer wird Regisseur des Jahres

Für seine „Tannhäuser“-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen wählten die Musikkritiker Tobias Kratzer zum „Regisseur des Jahres“ und die Produktion als „intelligent-subversives Roadmovie“ gleich auch zur „Aufführung des Jahres“.

Zum neunten Mal wurde das Bayerische Staatsorchester „Orchester des Jahres“, dessen bisheriger Generalmusikdirektor Kirill Petrenko sich in diesem Jahr den Titel als „Dirigent des Jahres“ mit dem Schweizer Titus Engel teilt.




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