Digitalminister Volker Wissing sind gut durchdachte Entscheidungen im Bezug zur EU-weiten Regulierung von KI wichtiger als Schnelligkeit. Fehler könnten sonst fatale Folgen für Europa haben.

Brüssel - Digitalminister Volker Wissing hat gefordert, sich für eine EU-weite Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) die nötige Zeit zu nehmen. "Präzision und internationale Abstimmung gehen vor Geschwindigkeit", sagte der FDP-Politiker in Brüssel vor einem Treffen mit seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen. KI werde große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften haben.

 

Ein Fehler bei der Regulierung könne bewirken, "dass Technologie einen Bogen um Europa macht, dass wir kein innovationsfreundlicher Standort bleiben und am Ende wir diese Schlüsseltechnologie nicht selbst beherrschen, sondern importieren müssen", so Wissing.

Auf EU-Ebene wird derzeit eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz erarbeitet. KI bezeichnet meist Anwendungen auf Basis maschinellen Lernens, bei denen eine Software Datenmengen nach Übereinstimmungen durchforstet und Schlussfolgerungen zieht.