Furby, He-Man, Plastik-Ponys: Die Liste ist lang mit den Kultspielzeugen der 80er- und 90er-Jahre. Wir haben unsere alten Schätze rausgekramt.

Stuttgart - Sie waren die Stars der 80er und 90er Jahre und trugen so skurrile Namen wie Furby, He-Man oder Tinkle Tots: Auch heute noch erinnern sich viele Erwachsene mit einem nostalgischen Lächeln an ihre liebsten Spielzeuge aus Kindertagen. Was war das eine schöne Zeit, als He-Man seine Gegner fertigmachte, Mädchen stundenlang ihren Plastik-Ponys die Mähne kämmten oder Jungen völlig im Aufbau ihrer Carrera-Bahn versanken. Wir sind mal auf eine Reise in die Vergangenheit gegangen.

Für Jungen der 90er Jahre ein Held: Mighty Max. Die Spielzeuglinie basiert auf einer Zeichentrickserie, die 1993 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Die Hauptfigur Max wird durch eine magische Kappe auf eine Reise durch Zeit und Raum geschickt und muss sich gegen fiese Monster und bösartige Zauberer zur Wehr setzen.

Die Spielzeuge funktionieren nach dem Prinzip "Abenteuer im Hosentaschenformat". Die so genannten "Doom Zones" konnte man aufklappen und die Mighty-Max-Geschichten dann mittels kleiner Plastikpuppen nachspielen.

Eigentlich genau das gleiche, bloß für Mädchen, ist die "Polly Pocket"-Reihe. Auch hier gab es kleine "Welten" aus quietschbuntem Plastik, die man sich in die Hosentasche stecken konnte - wahlweise als Wasserrutsche, Friseursalon oder Hundehütte.

Übrigens: Polly Pocket gibt es auch heute noch. Mittlerweile hat sie sogar eine eigene Webseite mit interaktiven Spielen und kleinen Videos über Pollys Leben. Jede Menge Fotos von Polly-Pocket-Spielzeugen gibt es auch auf der Polly-Pocket-Facebookseite.

Ebenfalls als Zeichentrickserie begann M.A.S.K. (Mobile Armored Strike Kommand) seinen Siegeszug in deutschen Kinderzimmern. In der Sendung geht es um die Geheimorganisation M.A.S.K., die mittels spezieller Fahrzeuge und Masken für das Gute kämpft.

An der Spitze der Heldentruppe steht der Ingenieur Matt Trakker, der sich gegen den bösen Miles Mayhem zur Wehr setzt - ein Schurke, der (was auch sonst) die Weltherrschaft an sich reißen will. Passend zur Serie gab es natürlich die entsprechenden Action-Figuren aus Plastik.

Der Traum unzähliger Mädchen der 80er und 90er Jahre: einmal eine Figur der Reihe "Mein kleines Pony" sein Eigen nennen. Zugegeben, aus heutiger Sicht sind die bunten Bonbonfarben dieser Plastikpferdchen etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer konnte damals "Schleifchen", "Primelchen" oder "Kügelchen" widerstehen? Manche Ponys hatten sogar spezielle Eigenschaften wie die Farbe wechselndes Haar oder einen rotierenden Schweif.

Natürlich gab es in den 80er und 90er Jahren noch viel mehr kultiges Spielzeug. Wir haben mal unsere alten Schätze vom Staub der Zeit befreit und in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Lesen Sie mehr zum Thema

Video