Bei der Landtagswahl 2021 geht Susanne Eisenmann als Spitzenkandidatin der CDU ins Rennen. Im Video-Interview sagt die Kultusministerin, was sie anders machen würde als der aktuelle Ministerpräsident.

Stuttgart - Seit Mai 2016 ist Susanne Eisenmann Kultusministerin in Baden-Württemberg. Der CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl holte sie damals von der Bürgermeisterbank im Stuttgarter Rathaus ins grün-schwarze Kabinett. Nicht alle in der CDU-Fraktion zeigten sich erfreut – Eisenmanns betonte Sachorientierung als Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport geht manchem mitunter zu weit über CDU-Kernüberzeugungen hinaus.

Lockerung der Grundschulempfehlung – gut oder schlecht?

Zuletzt sorgte Eisenmann mit der Aussage für Aufsehen, dass sie die Lockerung der Grundschulempfehlung für einen Fehler hält. Die grün-rote Vorgängerregierung hatte die Verbindlichkeit der Empfehlung aufgehoben. Winfried Kretschmann widersprach Eisenmann kurze Zeit später: Das Grundgesetz sehe vor, dass die Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern sei. Ihn erstaunt allerdings, dass sich viele Eltern nicht an die Empfehlung halten.

Was würde Eisenmann anders machen als Kretschmann?

Eisenmann wird 2021, wenn in Baden-Württemberg der nächste Landtag gewählt wird, für die CDU als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Was kann sie besser als Kretschmann? Und was würde sie als Erstes ändern, falls sie Ministerpräsidentin wird? Diese Fragen beantwortet Susanne Eisenmann im Video-Interview.