Kunst in Bad Cannstatt Die Wassergöttin ist wieder zuhause

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Seit 1998 hat das Ölgemälde „Die Wassergöttin“ die Eingangshalle des Mineralbad Berg geschmückt. Wegen des anstehenden Umbaus hat die Künstlerin Gabriele Sauler es nach Hause geholt. Nun ist es im Schaufenster ihrer Galerie an der Brückenstraße ausgestellt.

Die Wassergöttin hat das Mineralbad Berg verlassen und ist nun im Schaufenster an der Brückenstraße 41 zu bewundern. Foto: privat
Die Wassergöttin hat das Mineralbad Berg verlassen und ist nun im Schaufenster an der Brückenstraße 41 zu bewundern. Foto: privat

Bad Cannstatt/S-Ost - Das Ölgemälde kennen Tausende von Mineralwasser- und Bade-Fans: Seit 1998 hat „Die Wassergöttin“ die Eingangshalle des Mineralbads Berg im Stuttgarter Osten geschmückt. Vor wenigen Tagen hat die Göttin das Neuner verlassen. Sie steht jetzt im Schaufenster der Galerie Gabriele Sauler in der Brückenstraße 41 in Bad Cannstatt.

Sauler hatte das von ihr selbst geschaffene Ölgemälde den Bäderbetrieben Stuttgart im Jahr 1998 als Leihgabe für das Mineralbad Berg zur Verfügung gestellt. Jetzt hat sie es im Vorgriff auf den Umbau des Mineralbads zurückgeholt. Das Bad Berg soll, wie berichtet, von September 2016 an umfassend saniert und umgebaut werden. Der Zeitplan sieht eine Bauzeit von bis zu zwei Jahren vor. Dabei ist allerdings ein relativ großer Zeitpuffer einberechnet worden, für den Fall, dass es zu unvorhersehbaren Verzögerungen aufgrund der alten Bausubstanz kommt. Insgesamt werden in die Sanierung 26,5 Millionen Euro investiert. Geplant ist, die Gebäude und Becken in den Rohbauzustand zurückzuversetzen und nach aktuellem Stand der Vorschriften und Technik neu zu gestalten.

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