Kunst- und Einradsport RKV Denkendorf verpasst Gold bei Junioren-DM nur knapp

Die strahlenden Zweitplatzierten des RKV Denkendorf, von links: Finja Jaiser, Ronja Spieth, Leonie Wiedemann und Melina Brandenburg. Foto: RKV Denkendorf

Bei den deutschen Meisterschaften der Junioren im Hallenradsport überraschen die Sportlerinnen des RKV Denkendorf im 4er-Einradsport und landen auf Platz zwei.

Bei den deutschen Meisterschaften der Junioren im Hallenradsport in Moers gelang dem RKV Denkendorf im 4er-Einradsport die große Überraschung: Das Quartett fuhr auf Rang zwei. Am Ende fehlten lediglich 2,4 Punkte zur Goldmedaille.

 

Das Denkendorfer Quartett mit Leonie Wiedemann, Melina Brandenburg, Ronja Spieth und Finja Jaiser ging im 4er-Einradsport U19 als letztes Team auf die Wettkampffläche. Mit Bravour und nur geringen Abzügen absolvierten die vier Sportlerinnen ihre anspruchsvolle Kür, die vom Kampfgericht mit 132,18 Punkten belohnt wurde. Da das Team des RMSV Edelweiß Aach mit 134,62 Punkten ebenso stark vorgelegt hatte, reichte es für Denkendorf nicht zum erhofften Titelgewinn. Die Denkendorferinnen freuten sich aber über den 2. Platz, der gebührend gefeiert wurde.

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung wurde das zweite Denkendorfer Team mit Josefine Schlagbauer, Lea Silber, Luisa Deutscher und Josefine Hermle mit Rang zehn und dem Sprung in die deutschen Top Ten belohnt. Obwohl der RC Oberesslingen mit Antonia Gerhard, Margarete Kopp, Aurelia Mathe und Mathea Westendorf sicher in seine Kür startete, lief es im weiteren Verlauf nicht mehr so rund. Es kam zu Fehlern mit hohen Punktabzügen. Trotz neuer Bestleistung reichte es nur zu Rang 14.

RCO-Sextett auf Rang sieben

Im 6er-Einradsport U19 (offene Klasse) reichte es für Denkendorf und Oberesslingen zwar zu keinem Podestplatz, dennoch waren beide Teams mit ihren Leistungen in einem starken Starterfeld sehr zufrieden. Das RKV-Sextett mit Josefine Schlagbauer, Lea Silber, Eva Obergöker, Emilia Liedle, Melina Brandenburg und Leonie Wiedemann erzielte ebenfalls eine neue Bestleistung und landete auf dem fünften Rang. Ebenfalls mit persönlicher Bestleistung beendete der RCO-6er mit Mathea Westendorf, Aurelia Mathe, Antonia Gerhard, Marie Petit, Alina Rubanov und Hanna Fabcic Weipert seine Kür auf dem 7. Platz.

Dramatischer Kampf um Bronze

Die Ausgangslage in der Disziplin 4er-Kunstradsport U19 (offene Klasse) versprach Spannung im Kampf um die Podestplätze. Hinter den favorisierten Teams aus Ebnat und Aach kämpften Schwanewede, Wiednitz und Denkendorf auf Augenhöhe um Bronze.

Mit einer aufgestellten Schwierigkeit von 190,70 Punkten gingen die baden-württembergischen Meister in der Besetzung Ronja Spieth, Leni Allmendinger sowie Colin und Taya Camdzic in den Titelkampf und verließen am Ende mit 145,10 ausgefahrenen Punkten die Fläche.

Bronze im Hundertstelbereich verpasst

Am Ende fehlten dem Denkendorfer Vierer lediglich 1,86 Punkte zur Bronzemedaille und nur 0,03 Punkte auf Rang vier, sodass der Kampf um das Podium sprichwörtlich im Hundertstelbereich entschieden wurde. Trotz der Enttäuschung war das RKV-Team mit dem fünften Rang und der Zugehörigkeit zur nationalen Spitze sehr zufrieden.

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