„Between Lines“ ist der Titel einer Ausstellung von Karolina Nourddine in Herrenberg. Die Vernissage ist am Donnerstag, 26. Februar, um 18.30 Uhr in der Galerie im Kulturzentrum.

Die Galerie im Kulturzentrum in Herrenberg zeigt vom 26. Februar bis zum 17. April Werke der Künstlerin Karolina Nourddine. Die Ausstellung „Between Lines“ versammelt Zeichnungen, die mit einer einzigen Linie beginnen und sich zu Gesichtern, Körpern, Gedankenräumen und kosmischen Szenen entfalten. Figuren erscheinen klar und zugleich fragil: Sie lösen sich auf, überlagern sich, verschwimmen oder verdichten sich wieder zu Blicken, Gesten und Haltungen.

 

Reise in imaginäre Sphären

Viele Arbeiten der in Weil der Stadt lebenden Künstlerin zeigen Frauen in stillen, nach innen gerichteten Momenten. Andere führen in imaginäre Landschaften, in den Kosmos oder in hybride Räume zwischen Realität und Traum. Die Linie ist dabei Ausdruck von Bewegung, Zweifel, Erinnerung und Gefühl. Manche Linien sind ruhig und kontrolliert, andere chaotisch, suchend, fast tastend.

Farbige Kreise und Akzente greifen punktuell ein – wie Gedanken oder Emotionen, die den Raum durchschneiden. Sie stehen im Kontrast zur Schwarz-Weiß-Zeichnung und öffnen neue Bedeutungsebenen: außen und innen, Körper und Raum, Ordnung und Chaos.

Die Ausstellung „Between Lines“ lädt dazu ein, nicht nur das zu sehen, was klar gezeichnet ist, sondern auch das, was sich zwischen den Linien verbirgt: Identität, Verletzlichkeit, Sehnsucht, Stärke – und all das, was sich nicht eindeutig festlegen lässt.

Die Vernissage in der VHS, Tübinger Straße 38-40, am Donnerstag, 26. Februar, beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Einführung in die Ausstellung übernimmt Elena Hocke, Leiterin der Städtischen Galerien. Die Künstlerin Karolina Nourddine wird zur Eröffnung anwesend sein. Anschließend ist die Ausstellung in der Galerie im Kulturzentrum bis 17. April von Montag bis Freitag jeweils von 13 bis 17.30 Uhr zu sehen.