Kunstrad beim RSV Öschelbronn Auftakt der German-Masters-Serie: Simon Köcher liebäugelt mit WM-Ticket

Programm auf sehr hohem Niveau: Simon Köcher will punktemäßig sehr teure Fehler unbedingt vermeiden. Foto: Wilfried Schwarz

Bei der dreiteiligen German-Masters-Serie sind aus dem Kreis Böblingen die Kunstradsportler Simon Köcher (RSV Öschelbronn) und Patrick Tisch/Julia Hämmerli (RV Pfeil Magstadt) dabei.

Mit dem ersten German-Masters am Samstag in Sulzbach am Main läuten die Kunstradsportler die heiße Phase des Jahres ein. Neben dem Sieger in der dreiteiligen Serie wird ab jetzt auch das Team für die Weltmeisterschaft Anfang November gesucht, und es werden bereits die ersten Tickets für die deutsche Meisterschaft vergeben. Auch Teilnehmer aus dem Kreis Böblingen sind dabei.

 

Simon Köcher (RSV Öschelbronn) hat eine Schwierigkeit über der 200er-Marke gemeldet und liebäugelt mit einer WM-Fahrkarte. „Ich habe kürzlich einen Lehrgang mit dem Landeskader absolviert“, erzählt er. „Das Programm läuft auf einem sehr hohen Niveau. Da bin ich mit dem aktuellen Stand zufrieden.“ Die Aussetzer aus den beiden Weltcup-Durchgängen hat er aufgearbeitet. „Solche punktemäßig sehr teuren Fehler gilt es zu vermeiden“, betont er. Er wird versuchen, sich auf seine Kür zu fokussieren. „Abgerechnet wird am Ende“, nickt er.

Patrick Tisch (RV Pfeil Magstadt) hat mit Julia Hämmerli nach rund zwölf Monaten Pause seit Anfang 2025 wieder eine Partnerin für den Zweiter in der offenen Klasse gefunden. Die Ambitionen der beiden sind in der ersten gemeinsamen Saison noch nicht so hoch angesiedelt. Mit einer perfekten Kür können sie jedoch die etablierten Duos sicherlich etwas unter Druck setzten. Die Frage ist: Wer kommt ohne Absteiger oder größere Abwertung durch?

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Kunstrad German Masters