Kunsttipps für Stuttgart Kunststars unter sich: Sammlung Froehlich bittet zur „Kost-Probe“
Was gibt es Neues am Kunststandort Stuttgart? Ein tolles Buch zur Kunst am Bau im Land und ein neues Format in der Spitzenkunst-Sammlung Froehlich.
Was gibt es Neues am Kunststandort Stuttgart? Ein tolles Buch zur Kunst am Bau im Land und ein neues Format in der Spitzenkunst-Sammlung Froehlich.
Was darf man am Kunststandort Stuttgart nicht verpassen? Hier sind unsere Tipps.
Die Stuttgarter Restauratorin Denise Madsack hat ihre Forschungen zur Kunst am Bau in Baden-Württemberg in ein bemerkenswertes Buch gefasst. Schlicht „Kunst am Bau“ betitelt, dokumentiert der Band (Arnoldsche Art Publishers) „wesentliche Aspekte für einen zeitgemäßen Umgang mit Kunst am Bau auf materieller, sozialer und struktureller Ebene“. Am Dienstag, 24. Februar (19 Uhr), wird der Band im Württembergischen Kunstverein Stuttgart (Kunstgebäude am Schlossplatz) präsentiert. Zu haben ist „Kunst am Bau“ jetzt schon – für 34 Euro.
Was tut sich in der Galerie von Braunbehrens in deren Räumen in Vaihingen (Kupferstraße 40-46)? „Wir zeigen Arbeiten aus unserem Programm auf drei Etagen und im Rundbau“, meldet Frank Molliné . „An Werktagen zwischen 11 und 17 Uhr oder nach Vereinbarung auch abends“, ist die Galerie geöffnet – und dort locken unter anderem neue Arbeiten von Konrad Winter und Willi Siber.
Die Kunstmesse Art Karlsruhe ist traditionell Heimspielbühne für Stuttgarts Galerien – in diesem Jahr von 5. bis zum 8. Februar. Zehn Stuttgarter Galerien von Better Go South bis Imke Valentien sind dabei. Für die Galerie Parri Blank (Immenhofer Straße 47) ist es eine Premiere. Da passt es, dass auch die am Freitag eröffnete Ausstellung zum Werk von Emilie Houldsworth eine Premiere ist. Erstmals wird das Werk der britischen Objektkünstlerin in einer Einzelschau auf dem europäischen Festland gezeigt.
Unter dem Titel „Kost-Probe“ startet die Stiftung Froehlich in Leinfelden-Echterdingen (Kohlhammerstraße 20) ein neues Format, das die Sammlung von Josef W. Froehlich „als Plattform für junge Künstlerinnen und Künstler öffnet“. Das Ziel? „Eine Probebühne für künstlerische Dialoge, Ausstellungen, Performances und Listening Sessions“. Erstmals serviert wird die von Sarah Maria Serve erarbeitete Kost-Probe am Samstag, 14. Februar, um 16 Uhr – mit Werken von Katharina Neuburger, Lea Mina Rossatti, Shinroku Shimokawa, Nergis Songün und Serve selbst.
Mit einer Schau von Bildern und Aquarellen der Stuttgarter Malerin Jutta Uhde startet die Künstlervereinigung Inter Art in ihrer Galerie (Rosenstraße 37) in das Ausstellungsjahr 2026. Zu sehen ist „Le temps passe“ von Mittwoch bis Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag von 14 bis 18 Uhr. Uhde selbst ist an diesem Samstag, 31. Januar, von 15 Uhr an in der Galerie.