Kunsttipps für Stuttgart Parri Blank und Better Go South erstmals beim Art Alarm

Carla Benzing (rechts) und Simon Nalbatow sind mit ihrer Galerie Parri Blank am 18. und 19. April erstmals beim Galerienrundgang Stuttgart dabei. Foto: Saeed Kakavand

Der Galerienrundgang Art Alarm in Stuttgart bietet neue Bühnen, Leoni Klöpfer macht aus dem Krankenbett Kunst, und das Kunstgebäude Stuttgart soll eine Marke werden.

Der Galerienrundgang Art Alarm in Stuttgart bietet zwei neue Bühnen, und das Kunstgebäude Stuttgart soll eine eigene Marke werden. Kann das klappen?

 

Zuwachs für den Galerienrundgang

Wenn am Wochenende des 18. und 19. April Stuttgarter Galerien ihre Türen für Ausstellungsbesuche, Gespräche und Treffs öffnen, tauchen unter den dann 23 Art-Alarm-Galerien zwei neue Namen auf: Parri Blank (Immenhofer Straße 47) und Better Go South (Rotebühlstraße 175). Während Parri Blank mit Werken von Beningo Mangovo, José Morban und Tina Graf punkten will, setzt man bei Better Go South auf Neues von Nina Bachmann, Toninho Dingl, Delfino Fidel, JAK und André Wendland. Erneut wird es zum Galerienrundgang fünf geführte Touren geben – und unter www.art-alarm.de gibt es jetzt schon alle Informationen.

Das Krankenbett als Ort der Kunst

Das Krankenbett ist für die Stuttgarter Künstlerin Leonie Klöpfer mehr als ein Ort, den man schnellstmöglichst wieder verlassen möchte. „Das Bett“, sagt sie, „oft der privateste und intimste Ort der Patient:innen, steht unter ständiger Beobachtung von Ärzt:innen, Pflegekräften und Angehörigen. Doch die Blicke sind ein Wechselspiel: Denn auch aus dem Bett werden Blicke geworfen, die Umgebung wird beobachtet.“ „Bed Movements“ heißt denn auch eine Installation mit Sound, Zeichnungen und einem Workshop, die Klöpfer im Haus der Katholischen Kirche (Königstraße 7) präsentiert – Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18.30 Uhr.

Kunstgebäude Stuttgart als Marke

Das Kunstgebäude Stuttgart am Schlossplatz hat eine eigene Website: https://www.kunstgebaeude-stuttgart.de . Präsentiert werden die Aktivitäten des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart – an diesem Samstag und Sonntag mit dem Symposion „Zur Kritik der Freiheit und ihrer Repression in liberalen Demokratien“ – sowie auch die durch die Staatsgalerie Stuttgart organisatorisch betreuten Ausstellungen und Veranstaltungen im sanierten Altbau. Vormerken kann man sich für den 17. April die Eröffnung der durch das Kunstmuseum Stuttgart erarbeiteten Schau „Das kalte Herz“.

Das Kunstgebäude am Schlossplatz Foto: Simon Sommer

Markus Kistners Weg nach London

An der Stuttgarter Kunstakademie begann einst der Weg des früh verstorbenen Installationskünstlers und Zeichners Markus Kistner (1962– 1996). In London einige Jahre Assistent des Starbildhauers Richard Deacon, ist das Werk Kistners jetzt zu entdecken; die Ruoff-Stiftung in Nürtingen (Schellingstraße 12) wagt eine Übersicht. An diesem Sonntag, 15. März, mit besonderen Einblicken – bei einem Rundgang mit dem Bruder des Künstlers, Martin Kistner. Beginn:11 Uhr.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Staatsgalerie Stuttgart