Kunstwerk auf der Wade US-Stars feiern Football-Tattoo aus Deutschland

Von Stefanie Bernhardt 

Ein Tätowierer sticht in einem Schwerter Studio ein fotorealistisches Porträt des Football-Stars J. J. Watt auf die Wade eines Kunden. Der Profispieler ist so begeistert von dem Kunstwerk, dass er es bei Instagram teilt – und auch Hollywood-Schauspielern gefällt das Tattoo.

Das in Schwerte gestochene Porträt begeisterte auch den Footballspieler J. J. Watt, der auf der Wade verewigt worden ist. Foto: Scree/goranmicic_mg
Das in Schwerte gestochene Porträt begeisterte auch den Footballspieler J. J. Watt, der auf der Wade verewigt worden ist. Foto: Scree/goranmicic_mg

Stuttgart - Das Porträt des Footballers J. J. Watt sieht mehr als realistisch aus: Die einzelnen Bartstoppeln sind erkennbar, die Tiefe ist beeindruckend und auf der Stirn glitzern Schweißperlen, als käme der Spieler gerade erst vom Feld. Bei einem Foto sind solche Details selbstverständlich, bei einem Tattoo bedeutet das hingegen, dass ein besonders talentierter Künstler am Werk war.

Gestochen wurde das Tattoo im Human Inkstinct Tattoostudio in Schwerte von Künstler Goran Micic. Auch im Stuttgarter Studio Lakimii ist er regelmäßig zu Gast. Eine besondere Ehre für Goran dürfte wohl sein, dass der porträtierte Sportler das Bild im Netz entdeckt hat und extrem begeistert davon ist.

Bei Instagram postete er das Foto und auch Promis wie Dwayne „The Rock“ Johnson reagierten auf das Tattoo.

 

 

 

Es ist eine große Kunst, die Schattierungen richtig zu setzen und das Bild so realistisch wie möglich aussehen zu lassen. Davon ist auch Martin Ljubic überzeugt. Er ist der Chef des Stuttgarter Studios Lakimii, wo Goran Micic ebenfalls regelmäßig zu Gast ist. „Porträts sind die Königsklasse, da darfst du keine Fehler machen“, sagt Martin Ljubic im Gespräch mit unserer Redaktion.

Es sei sehr selten, dass die porträtierten Promis die Fotos von Tattoos teilen. „Wir markieren zwar Sportler und Schauspieler auf unseren Bildern, aber in der Regel bekommen die das ja nicht mit“, sagt Ljubic. Schließlich würden die Leute extrem oft markiert. „Wenn die das dann sehen, das ist fast schon wie ein Sechser im Lotto“, sagt der Tätowierer.

Anmerkung: In einer ersten Version des Artikels hatten wir geschrieben, dass das Tattoo in Stuttgart gestochen wurde. Tatsächlich ist es in Schwerte passiert.

 

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