Kurt Cobain FBI veröffentlicht Akte des verstorbenen Nirvana-Sängers

Kurt Cobain wurde als Songschreiber und Sänger der Band Nirvana weltbekannt – um seinen Tod ranken sich viele Verschwörungstheorien. Foto: dpa/Robert Sorbo
Kurt Cobain wurde als Songschreiber und Sänger der Band Nirvana weltbekannt – um seinen Tod ranken sich viele Verschwörungstheorien. Foto: dpa/Robert Sorbo

Um den Tod des ehemaligen Nirvana-Sängers Kurt Cobain ranken sich viele Verschwörungstheorien. Das FBI hat nun die Akte über den Fall veröffentlicht.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Auch 27 Jahre nach dem Tod von Kurt Cobain reißen die Verschwörungstheorien um das Lebensende des Musikers nicht ab. Nach Ermittlungen der Polizei erschoss sich der Sänger am 5. April 1994 im Heroinrausch mit einer Schrotflinte – die Ermittler gehen von einem Suizid aus. Viele Fans haben eine andere Theorie, für sie ist klar, dass der Sänger ermordet wurde. Die Gründe, die für den angeblichen Mord genannt werden, sind dabei teils sehr skurril.

Das FBI hat nun die Akte über Kurt Cobain veröffentlicht. Wie das Magazin Rolling Stone berichtet, befinden sich in der zehnseitigen Akte zwei Briefe, in welchen die Ermittler dazu aufgefordert wurden den Tod von Kurt Cobain zu untersuchen. Dabei wurde als Argument für die neue Untersuchung aufgeführt, dass sich angeblich auf der Tatwaffe keine Fingerabdrücke von Cobain befanden.

Auch die Antworten auf die beiden Briefe wurden in der Akte vom FBI veröffentlicht. So antwortete das FBI, dass sie sich an die Vorgänge der Kriminaluntersuchung halten müssten und so die Erkenntnisse gelten, welche die jeweilige Landesbehörde erbracht hat. Das FBI hat also selber nicht ermittelt, sondern kann sich nur auf die Erkenntnisse der Behörde in Washington berufen.

Viele neue Erkenntnisse bringt die FBI-Akte von Kurt Cobain also nicht und so dürften die Spekulationen rund um den Tod des Musikers wohl weitergehen.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 und unter https://ts-im-internet.de/ erreichbar. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/




Unsere Empfehlung für Sie