Kurz vor Schulanfang Rund 700 Lehrerstellen sind in Baden-Württemberg noch unbesetzt

Von red/lsw 

Am Montag beginnt für 1,5 Millionen Kinder das neue Schuljahr. Vor allem im ländlichen Raum könnte es in Grundschulen wieder zu Personalproblemen kommen. Rund 700 Lehrerstellen sind noch unbesetzt.

CDU-Politikerin Susanne Eisenmann mach die frühere grün-rote Landesregierung für die Probleme verantwortlich. Foto: dpa
CDU-Politikerin Susanne Eisenmann mach die frühere grün-rote Landesregierung für die Probleme verantwortlich. Foto: dpa

Stuttgart - Grundschulen vor allem im ländlichen Raum müssen sich im neuen Schuljahr wieder auf eine knappe Personaldecke einstellen. Insgesamt seien von den rund 5700 unbefristeten Lehrerstellen an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zwar rund 5000 Stellen besetzt worden. Es gebe aber jetzt noch rund 700 offene Stellen, vor allem an den Grundschulen, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Donnerstag in Stuttgart. Infolge dessen würden dort etwa leicht größere Klassen gebildet.

Eisemann kritisiert frühere grün-rote Landesregierung

Auch an den Haupt- und Werkrealschulen sowie an den Realschulen gibt es einige vakante Stellen. Das reguläre Einstellungsverfahren läuft aber noch bis Ende September. Eisenmann machte die frühere grün-rote Landesregierung (2011 bis 2016) für die Probleme verantwortlich. Die Pensionierungswelle von Lehrern sei seit langem absehbar gewesen, so dass man die Ausbildungskapazitäten bereits vor fünf bis sechs Jahren hätte ausbauen müssen. Das sei aber nicht passiert. An diesem Montag beginnt für rund 1,5 Millionen Kinder das neue Schuljahr.