Landeselternbeirat zu Bildungsstudie „Baden-Württemberg hat Bildung kaputt gespart“

Von red/dpa/lsw 

Der Landeselternbeirat hat sich verärgert über die neueste Bildungsstudie geäußert – verantworlich für das miserable Abschneiden sei das Land.

Im Bildungsländervergleich haben Schüler aus Baden-Württemberg nicht gut abgeschnitten. Foto: dpa
Im Bildungsländervergleich haben Schüler aus Baden-Württemberg nicht gut abgeschnitten. Foto: dpa

Stuttgart/Freiburg - Der Landeselternbeirat macht langjährige bildungspolitische Fehlentwicklungen für das schlechte Abschneiden der Südwest-Schulen in der jüngsten Bildungsstudie verantwortlich. „Die vergangenen 10 bis 15 Jahre sind daran schuld mit desaströser Unterrichtsversorgung und mit dem Verzicht auf das Fachlehrerprinzip“, sagte Landeschef Carsten Rees am Freitag in Freiburg. Wegen der miserablen Lage sei absehbar, dass die Eltern Proteste organisierten.

Das Land ist im bundesweiten Vergleich bei der Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Deutsch auf hintere Ränge abgesackt.

Auch jetzt sei der Pflichtunterricht in allen Schularten nicht gesichert, sagte Rees. „Baden-Württemberg hat die Bildung systematisch kaputt gespart.“ Dabei seien die permanenten Klagen von Handwerk, Industrie, Hochschulen und Eltern über das sinkende Bildungsniveau der jungen Menschen bewusst überhört worden. „Die Rechnung dafür bekommt das Land jetzt.“

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