Während die Herren bei Smoking und Fliege keine Experimente wagen, sind die Kleider der Damen einen zweiten Blick wert. Der Landespresseball aus modischer Sicht.

Freizeit und Unterhaltung: Theresa Schäfer (the)

Schwarzer Smoking und Fliege – outfitmäßig gab es zwischen Manuel Hagel und Cem Özdemir am Freitagabend nicht viele Unterscheidungsmerkmale. Aber die Frage, ob der CDU-Mann oder der Grünen-Politiker beim kommenden Landespresseball als Ministerpräsident übers Parkett der Stuttgarter Liederhalle wirbelt, wird ja auch nicht auf dem roten Teppich entschieden.

 

Da waren auch die Kleider ihrer Begleiterinnen viel interessanter: Hagels Ehefrau Franziska trug zwar auch Schwarz, aber als schmal geschnittene, elegante One-Shoulder-Robe. Flavia Zaka, Özdemirs Lebensgefährtin, brachte Farbe ins Spiel: Das trägerlose Samtkleid der Kanadierin war eisbonbonblau.

Die Farbe des Ballkleides von Gudrun Nopper korrespondiert mit der Fliege ihres Mannes. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Gudrun Nopper trägt Trendfarbe

Mehrere Frauen setzten am Freitagabend auf den Modetrend Metallic: Das Oberteil des blushfarbenen Kleides von Stuttgarts „First Lady“ Gudrun Nopper glitzerte – und korrespondierte farblich mit der Fliege ihres Mannes.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut trug eine silberne Glitzerrobe, auch das dunkelblaue Kleid von Christine Strobl, der Ehefrau des Innenministers, schimmerte.

Beim Landespresseball feiern Menschen aus Politik und Journalismus seit Jahrzehnten gemeinsam mit Vertretern aus Baden-Württembergs Wirtschaft und Gesellschaft. Der noch amtierende Ministerpräsident Winfried Kretschmann verpasste seinen letzten Eröffnungswalzer: Ihn plagte ein grippaler Infekt. Beim ersten Tanz wurde er von seinem Innenminister Thomas Strobl vertreten.

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