Landgericht Deggendorf Raser zu jeweils fünf Jahren Haft verurteilt

Von red/dpa 

Wegen eines verbotenen Straßenrennens sind zwei Männer am Landgericht Deggendorf zu je fünf Jahren Haft verurteilt worden. Mit dem Strafmaß blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Das Urteil gegen die beiden Raser ist gefallen. Foto: dpa/Armin Weigel
Das Urteil gegen die beiden Raser ist gefallen. Foto: dpa/Armin Weigel

Düsseldorf - Das Landgericht Deggendorf hat zwei Raser zu jeweils fünf Jahren Haft verurteilt. Nach der Beweisaufnahme kam das Gericht am Freitag zur Überzeugung, dass der 54 Jahre alte Motorradfahrer und der 28 Jahre alte Autofahrer im Juli 2018 in Niederbayern ein verbotenes Straßenrennen gefahren waren und dabei einen Unfall verursacht hatten. Durch diesen kam ein 38 Jahre alter Familienvater ums Leben, sein zehn Jahre alter Sohn wurde schwer verletzt und ist seither behindert.

Mit dem Strafmaß blieb das Gericht etwas unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die sechseinhalb und sechs Jahre Haft für die Männer gefordert hatte. Die Verteidiger forderten hingegen lediglich im Fall des Autofahrers eine Bewährungsstrafe und im Fall des Motorradfahrers eine Geldstrafe.