Landgericht Stuttgart Brände zählen nicht als Brandstiftung

Ursprünglich waren vier Tage für die Verhandlung geplant – nun  wurde  das Urteil schon am zweiten Tag gesprochen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Ursprünglich waren vier Tage für die Verhandlung geplant – nun wurde das Urteil schon am zweiten Tag gesprochen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Ein 28-Jähriger soll mehrere Brände in Asylbewerberunterkünften gelegt haben. Das Landgericht Stuttgart hat den Mann nun zu einer Haftstrafe verurteilt – aber nicht wegen schwerer Brandstiftung.

Leben: Anja Tröster (aja)
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Stuttgart/Waiblingen - Zweimal soll der 28-jährige Angeklagte aus Somalia ein Feuer in Gemeinschaftsküchen von Asylbewerberunterkünften in Waiblingen gelegt haben. Einmal habe er am 23. Februar 2018 Müll und Unrat auf dem Herd einer Unterkunft angezündet. Das zweite Mal soll er am 8. April 2018 eine Matratze in die Küche einer Unterkunft am inneren Weidach geschleppt und mit einem Feuerzeug angezündet haben. Das hatte einen Großeinsatz der Waiblinger Feuerwehr zur Folge.

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