Landkreis Böblingen Corona-Warnstufe steht kurz bevor

Der Landrat empfiehlt, sich impfen zu lassen. Foto: Eibner-Pressefoto/ Michael Weber
Der Landrat empfiehlt, sich impfen zu lassen. Foto: Eibner-Pressefoto/ Michael Weber

Die Zahl der belegten Intensivbetten hat einen kritischen Wert erreicht, die Corona-Warnstufe droht.

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Kreis Böblingen - In Baden-Württemberg droht aktuell die Corona-Warnstufe, die einige Einschränkungen mit sich bringt. Diese Stufe kommt zum Beispiel, wenn landesweit 250 Intensivbetten wegen Corona belegt sind. Das ist voraussichtlich bald der Fall.

„Die Zahlen steigen tatsächlich besorgniserregend“, konstatiert auch Landrat Roland Bernhard. „Wir sehen auch in den Kliniken des Klinikverbunds Südwest in der vergangenen Woche eine Steigerung von 22 auf 32 Corona-Fälle stationär, davon derzeit vier intensiv.“ Die 7-Tages-Inzidenz für den Landkreis Böblingen beträgt aktuell 135, vor gut einer Woche waren es noch 89.

Wird die Warnstufe tatsächlich ausgerufen, bedeutet das insbesondere für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen, dass sie in vielen Bereichen einen PCR-Test benötigen, wo bisher ein einfacher Antigentest ausreichend war. Zudem gelten wieder Kontaktbeschränkungen - ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen sind hier genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

„Ich appelliere an alle, die noch nicht geimpft sind, und auch an die Personengruppe, für die eine Auffrischungsimpfung empfohlen wird, nutzen Sie das Angebot bei uns im Landkreis“, so Roland Bernhard. Der Lagebericht des Landes schlüsselt auch auf nach Impfdurchbrüchen und Erkrankten ohne Impfschutz. Es gebe Impfdurchbrüche, konstatiert der Landrat, aber die Zahlen bei den Menschen ohne Impfschutz seien um ein Vielfaches höher.




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