Landtag Gauck präsentiert sich am 13. März in Stuttgart

Wenige Tage vor der Bundesversammlung will sich Joachim Gauck in Stuttgart vorstellen.

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Stuttgart - Wenige Tage vor der Bundesversammlung will sich Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck am 13. März im baden-württembergischen Landtag in Stuttgart vorstellen. Der 72-Jährige werde sich in der Lobby auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Fraktionen den Wahlmännern und -frauen präsentieren, sagte Landtagspräsident Guido Wolf am Donnerstag bei einer Sondersitzung des Landtags zur Wahl der Mitglieder zur 15. Bundesversammlung.

Das Plenum stimmte einstimmig einer gemeinsamen Vorschlagsliste zu, die von den vier Fraktionen eingebracht wurde. Baden-Württemberg ist bei der Bundesversammlung am 18. März in Berlin mit 79 Delegierten vertreten, von denen die CDU 35, die Grünen und die SPD jeweils 20 sowie die FDP vier stellen. Zu den 35 Wahlleuten der CDU zählt eine Delegierte, auf die sich CDU und Grüne geeinigt haben.

CDU schickt Mappus in die Bundesversammlung

Die CDU entsendet unter anderen die ehemaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, Erwin Teufel und Lothar Späth zur Bundesversammlung. Für die baden-württembergischen Grünen nehmen neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir auch zahlreiche Landesminister an der Wahl teil. Neben eigenen Mitgliedern benannten die Parteien auch Prominente.

Die Grünen stellten unter anderen die Schauspielerin und Autorin Theresia Walser sowie die BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender auf. Für die CDU sollen der TV-Moderator Frank Elstner und Schriftstellerin Gaby Hauptmann an der Wahl mitwirken. Die FDP-Landtagsfraktion berücksichtigte aufgrund der vier zur Verfügung stehenden Stimmen nur eigene Abgeordnete. Gauck wurde von Union, FDP, SPD und den Grünen für die Präsidentschaftswahl nominiert. Seine Wahl gilt deshalb als sicher.

Die Bundesversammlung setzt sich zusammen aus den 620 Abgeordneten des Bundestags sowie aus 620 Vertretern der Länder. Die 79 Wahlfrauen und -männer aus Baden-Württemberg müssen binnen zwei Tagen erklären, ob sie die Wahl annehmen.

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