Landtagskandidatin im Wahlkreis Waibingen Grüne wählen Swantje Sperling

Von fro 

Nicht die Lokalmatadorin macht das Rennen im Bürgerzentrum: Die Grünen nominieren Swantje Sperling aus Remseck als ihre Landtagskandidatin für den Wahlkreis Waiblingen.

Swantje Sperling ist die Grünen-Kandidatin für den Landtag im Wahlkreis Waiblingen. Foto: Bündnis 90/Die Grünen
Swantje Sperling ist die Grünen-Kandidatin für den Landtag im Wahlkreis Waiblingen. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Waiblingen - Swantje Sperling soll nach Möglichkeit das Erbe von Willi Halder als Abgeordnete im Stuttgarter Landtag antreten. Die Grünen haben die 36-Jährige aus Remseck jedenfalls als ihre Kandidatin im Wahlkreis Waiblingen bestimmt. Laut Mitteilung des Kreisverbands setzte sich Sperling im Waiblinger Bürgerzentrum im zweiten Wahlgang mit 39 von 73 Stimmen knapp gegen die örtliche Kreis- und Gemeinderätin Marilena Fazio durch, die 34 Stimmen erhielt. Der dritte Bewerber, Christoph Mohr aus Winnenden, war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden. Als Zweitkandidat wurde der Fellbacher Valentin Gauß bestimmt.

Halder holt erstmals Direktmandat für die Grünen

Swantje Sperling hat seit mehreren Jahren ein Mandat für den Remsecker Gemeinderat, ist Kreistagsmitglied, im Ludwigsburger Kreisvorstand ihrer Partei und leitet das Büro der Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann. Ihr Vorgänger im Wahlkreis Waiblingen, der Winnender Willi Halder, hatte in der jüngsten Wahlperiode erstmals überhaupt ein Direktmandat für die Grünen in seinem Wahlkreis errungen. Der 62-Jährige, der insgesamt zweimal in den Landtag gewählt worden war, hatte für seinen Rückzug gesundheitliche Gründe angegeben.

Ricarda Lang ist kandidiert für den Bundestag

Bereits am Freitag hat die Ökopartei in Ricarda Lang ihre Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd nominiert. Die 26-Jährige ist stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Grünen. „Mit 24 von 30 möglichen Ja-Stimmen zeigten die Parteimitglieder ihre überwältigende Unterstützung“, heißt es in einer Mitteilung des Kreisverbands. Die Berlinerin war allerdings auch die einzige Bewerberin.




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