Landtagswahl 2016 – der AfD-Kandidat Roland Mackert Dauerfeuer gegen „die gute Mutter“

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Angst vor dem Untergang, massive Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik – aus diesen Zutaten speist sich die politische Agenda von Roland Mackert. Lange saß er für die SPD im Sachsenheimer Gemeinderat, jetzt will er für die AfD in den Landtag.

Roland Mackert als Jugendlicher und heute als Landtagskandidat Foto: privat, factum/Bach
Roland Mackert als Jugendlicher und heute als Landtagskandidat Foto: privat, factum/Bach

Sachsenheim - Es gibt ja politische Beobachter, die der AfD und der Linken immer schon eine unheilvolle Nähe unterstellen. Nach dem Motto: am äußersten Rand berühren sich die Extreme. Was immer man von dieser steilen These halten mag, eines fällt auf: AfD-Politiker wählen, wenn sie nach ihren Lieblingspolitikern gefragt werden, gern Linke. Für Anja Markmann, AfD-Kandidatin im Wahlkreis Vaihingen, ist es Sahra Wagenknecht, für Roland Mackert Oskar Lafontaine. Wobei Mackert und Lafontaine vor allem eines verbindet: die Abneigung gegenüber Angela Merkel. Es habe ihm gefallen, wie Lafontaine damals im Bundestag Merkel attackiert und auf ihre Vergangenheit in der DDR hingewiesen habe, sagt Mackert. „Man weiß bis heute nicht, ob Merkel für die Stasi tätig war.“