Die CDU hat in Hohenfels die meisten Stimmen geholt. Wie steht Hohenfels im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.

Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Hohenfels mit 38,1 Prozent die meisten Stimmen geholt, deutlich vor den Grünen (24,4 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Christoph Stetter für die CDU mit 43,6 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Hohenfels im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.

 

So haben sich die Stimmenanteile der Parteien verändert

Die stärkste Kraft ändert sich im Vergleich zu 2021. Damals holte die Grünen in Hohenfels die meisten Stimmen (33,9 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Hohenfels. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.

Ebenfalls interessant:

  • Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen kann die CDU für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 15,0 Prozentpunkte.
  • Die größten Verluste haben die Grünen eingefahren - mit minus 9,5 Prozentpunkten.
  • Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 56,9 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 62,5 Prozent der Zweitstimmen.
  • Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 1,5 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlergebnisse in Hohenfels und im Land

Wie stark oder schwach sind die Parteien in Hohenfels im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Hohenfels ist hervorgehoben.

In Hohenfels ist im Landesvergleich das Abschneiden der CDU am ungewöhnlichsten:

  • In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 29,7 Prozent.
  • In Hohenfels waren es dagegen 38,1 Prozent.

Landtagswahlergebnisse in Hohenfels seit 2011

Bei früheren Landtagswahlen war Hohenfels für die CDU keine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:

Alle Ergebnisse im Land

Hohenfels gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Singen. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.

Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.

Zweitstimmenergebnisse in Hohenfels

In Hohenfels hat am Sonntag die CDU mit 38,1 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Hohenfels:

Gewinner nach Erststimmen in Hohenfels

Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Hohenfels auf Christoph Stetter (CDU) mit 43,6 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.

Wahlbeteiligung in Hohenfels

Die Wahlbeteiligung in Hohenfels lag am Sonntag bei 76,2 Prozent. 1.200 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Hohenfels gestiegen, damals gaben 66,5 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.

Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.

Alle Ergebnisse der Landtagswahl

Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.

Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).