Landtagswahl in Stuttgart AfD: Gegen „Asylchaos“ und für Atomenergie

Von Thomas Braun 

In der Landeshauptstadt schickt die Partei mit dem FDP-Dissidenten Bernd Klingler (Wahlkreis III) und dem Ex-Christdemokraten Eberhard Brett (WK IV) zwei amtierende Stadträte ins Rennen um die Mandate. Beide haben ein Handicap.

Der ehemalige CDU-Mann Brett will nun für die AfD in den Landtag. Foto: Lg/Max Kovalenko
Der ehemalige CDU-Mann Brett will nun für die AfD in den Landtag. Foto: Lg/Max Kovalenko

Stuttgart - Als Grün-Rot bei der Landtagswahl im Frühjahr 2011 die CDU-FDP-Koalition unter Stefan Mappus von der Macht verdrängte, war die Alternative für Deutschland (AfD) noch gar nicht existent. Sie wurde als Partei erst 2013 vom Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke und anderen im Gefolge der Eurokrise aus der Taufe gehoben. Nachdem die liberalkonservativen Mitglieder um Lucke der AfD 2015 infolge ihres zunehmend rechtspopulistischen Kurses den Rücken kehrten, sagten viele Beobachter der AfD den Sturz in die politische Bedeutungslosigkeit vorher. Doch die Flüchtlingskrise trieb die Umfragewerte nach oben, mittlerweile prognostizieren Wahlforscher sogar ein zweistelliges Ergebnis bei der Wahl am 13. März.

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