Lapsus von Armin Laschet Kanzlerkandidat spricht von GSG-9-Aktion in Landshut

Armin Laschet bei seiner Wahlkampfrede. Foto: AFP/JOHN MACDOUGALL
Armin Laschet bei seiner Wahlkampfrede. Foto: AFP/JOHN MACDOUGALL

Dem Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet ist in einer Wahlkampfrede ein Lapsus bezüglich der Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ unterlaufen. In den sozialen Netzwerken hagelt es Häme.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Berlin -

Dem Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) ist in einer Wahlkampfrede am Samstag in Berlin eine fehlerhafte historische Einordnung unterlaufen. Laschet verwies in seiner Rede darauf, dass die Bundespolizei-Elitetruppe GSG9 im Jahr 1977 „Deutsche aus der entführten Lufthansa-Maschine in Landshut befreit“ habe.

In Wirklichkeit fand die Befreiungsaktion in der somalischen Hauptstadt Mogadischu statt, nicht im niederbayerischen Landshut. Nach Mogadischu hatten palästinensische Luftpiraten damals die Lufthansa-Maschine „Landshut“ entführt - die Airline benennt ihre Flugzeuge oft nach deutschen Städten.

In den sozialen Netzwerken wurde Laschets Lapsus mit viel Häme kommentiert. Laschet hatte im außenpolitischen Teil seiner Rede auf die spektakuläre Flugzeugentführung hingewiesen. Damals habe die Bundeswehr das Flugzeug befreien können, heute müssten die Europäer in der Lage sein, „einen Flughafen wie den Flughafen in Kabul zu sichern“.




Unsere Empfehlung für Sie