Laserpointer-Angriff in Stuttgart Mann hält Polizeihubschrauber für Ufo

Laut Polizei wurde durch das gebündelte Licht niemand verletzt – die Besatzung konnte die Kontrolle über den Hubschrauber behalten. (Symbolbild) Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber
Laut Polizei wurde durch das gebündelte Licht niemand verletzt – die Besatzung konnte die Kontrolle über den Hubschrauber behalten. (Symbolbild) Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Gefährlicher Einsatz in Stuttgart: Ein 29-Jähriger hat am Mittwochabend einen Polizeihubschrauber mit einem Laserpointer geblendet. Der Mann dachte, er würde das Magnetfeld eines Ufos beschießen. Er wurde festgenommen.

Stuttgart - Wie die Stuttgarter Polizei mitteilt, hatte die Besatzung eines Polizeihubschraubers am Mittwochabend einen ungewöhnlichen, aber auch sehr gefährlichen Einsatz. Gegen 22 Uhr flog der Hubschrauber der Stuttgarter Polizei nach einem Einsatz in Backnang über Rohracker zurück zum Stuttgarter Flughafen, als die Besatzung unvermittelt von einem Laserstrahl geblendet wurde.

Laut Polizei wurde durch das gebündelte Licht niemand verletzt – die Besatzung konnte die Kontrolle über den Hubschrauber behalten. Im Bereich der Dürrbachstraße konnten die Piloten den Täter lokalisieren, der den Hubschrauber immer wieder mit seinem Laserpointer beschoss. Die Besatzung alarmierte mehrere Streifenwagen am Boden, die per Funk zum Täter gelotst wurden. Sie konnten den Mann letztendlich in der Rohrackerstraße widerstandslos festnehmen. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich um einen 29-jährigen Mann, der mutmaßlich stark verwirrt war. Er nahm an, dass er er das Magnetfeld eines Ufos beschießen würde. Laut Polizei wurde der Mann in eine Psychiatrie eingeliefert. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.




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