Lebende Legende aus Weinstadt Die Feuerwehrikone Karl Idler feiert 85. Geburtstag

Von Von Ottmar Letzgus 

Kein Platz ist mehr an der Ordensbrust – der viel dekorierte frühere Kreisbrandmeister Karl „Florian“ Idler feiert an diesem Samstag seinen 85. Geburtstag. Ein „Mister Courage der Feuerwehr“ mit frecher Zunge ist er nach wie vor. Einige Anekdoten aus seinem bewegten Leben lesen Sie hier.

Knitz und couragiert, so kennt man den Jubilar Karl „Florian“ Idler. Foto: Gottfried Stoppel
Knitz und couragiert, so kennt man den Jubilar Karl „Florian“ Idler. Foto: Gottfried Stoppel

Weinstadt - Um seinen Bekanntheitsgrad braucht er sich wahrlich keine Sorgen zu machen. Den Mann kennt man weit über seinen Heimatort Weinstadt-Großheppach hinaus, obwohl dieser Wirbelwind seine wuseligen Zeiten längst hinter sich hat. Die Rede ist von einer Feuerwehrikone namens Karl ,,Florian“ Idler, 30 Jahre lang oberster Brandbekämpfer an Rems und Murr, seit 1996 Ruheständler und immer noch Feuer und Flamme für die Sache der Floriansjünger. An diesem Samstag, dem 13. Januar, wird der „Mister Courage der Feuerwehr“ 85 Jahre alt, ein Tag, an dem, unschwer zu erraten, jede Menge Glückwünsche auf den Jubilar herabregnen dürften.

„Schwertgosch“ als Ehrenbezeichnung

Viele, die ihn kennen, sind der Ansicht, man hätte das Amt des Kreisbrandmeisters eigens für Karl Idler erfinden müssen, wenn es diese Stelle nicht schon gegeben hätte. Keine Frage, der gebürtige Stuttgarter ging voll in seinem Job auf, und das kann man spüren, wenn er mit leuchtenden Augen in seinen Erinnerungen kramt. An der Stelle ist darauf hinzuweisen, dass er sein verdienstvolles Wirken in punkto Brandschutz nicht zuletzt seiner Schlitzohrigkeit und frechen Zunge zu verdanken hat. Auf gut schwäbisch sagt man dazu Schwertgosch, eine „Täterbeschreibung“, gegen die Karl Idler nicht das Geringste einzuwenden hat.

Die gut bestückte Ordensspange an seiner Ausgehuniform lässt erahnen, welche Wertschätzung Karl Idler über all die Jahre seinem Wirken für das Löschpersonal entgegengebracht wurde. Für weitere Ehrenzeichen und Medaillen wäre kein Platz mehr an seiner Brust. Beim Abschied aus seinem allerletzten Amt als Obmann der Feuerwehrveteranen , damals war der Vieldekorierte bereits 81, setzten die Kameraden noch eins drauf und beförderten ihn zum ,,Grandseigneur des Brandschutzes“. ,,Freudige Gefühle“ durchfluteten da den so Geehrten.




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