Leichtathletik Marlena Götza und Levin Maurer siegen beim Holzgerlinger Waldtrail

Einführungsrunde im Stadion: Holzgerlingens Bürgermeister Ioannis Delakos (re.) gibt das Startsignal für die Läufer über fünf und zehn Kilometer. Foto: Eibner/Carsten Schwering

Levin Maurer feierte beim 40. Holzgerlinger Waldtrail einen überlegenen Sieg. Bei den Frauen wurde Marlena Götza bei dieser dritten Station der Laufserie Schönbuch-Cup Erste.

„Ich liebe es, wenn’s so voll ist im Stadion!“ Bei Ralf Mickeler war die Freude besonders groß, als er kurz vor dem Start des Waldtrails zum Mikrofon griff – auch wegen zwei runden Geburtstagen: Neben der 40. Auflage der Veranstaltung feiert der Holzgerlinger Lauftreff, dessen Abteilungsleiter er ist, sein 50-jähriges Bestehen.

 

Punkt 18 Uhr schickte Bürgermeister Ioannis Delakos knapp 500 Teilnehmer des Hauptlaufes über zehn Kilometer und des Jedermann- und Junioren-Rennens über fünf Kilometer bei hohen Temperaturen per Startklappe auf die Strecke.

Bereits auf der Einführungsrunde auf der Tartanbahn setzte sich Levin Maurer vom Gastgeber an die Spitze des Feldes und gab diese Position bis zum Zieleinlauf nach zwei Schleifen durch den Forst nicht mehr ab. Nach 34:42 lief der 27-Jährige mit fast zwei Minuten Vorsprung über die Linie. Knapp vorbei am Streckenrekord, wie Sprecher Hartmut Priem betonte: „Nur ein paar Sekunden haben gefehlt.“ Mit 36:37 kam Nicolai Kronenwett, Vorjahressieger des Schönbuch-Cups, ins Ziel. Das Podium komplettierte Stefan Ludwig, der 37:14 benötigte.

Gelungenes Comeback nach mehrjähriger Pause: Levin Maurer ist immer noch verdammt schnell. Foto: Eibner/Carsten Schwering

„Im Herbst bin ich wieder ein bisschen reingekommen“, berichtete Levin Maurer, der auch schon beim Stuttgart-Lauf dabei war, über sein Comeback nach mehrjähriger Pause. „Man muss sich alles extrem gut einteilen“, meinte er. „Vor allem bei so warmem Wetter.“

Ähnlich schätzte auch Marlena Götza, die Gewinnerin der Frauenwertung , die äußeren Bedingungen ein: „Bei der Hitze war es anstrengend“, meinte sie. Nachdem sie in diesem Jahr bereits beim Merklinger Riedlauf auf dem zweiten und beim WerkStadtLauf in Sindelfingen auf den dritten Platz gekommen war, gelang ihr nun bei der dritten Station des Schönbuch-Cups mit einer Zeit von 40:11 Minuten der Sprung nach ganz oben aufs Podium. Nur zwölf Sekunden später kam Lisa-Marie Oesterle (40:23) an, dann folgte lange niemand mehr, ehe Marika Höhne (43:15) Rang drei klarmachte.

Jubel beim Zieleinlauf: Bei der dritten Station des Schönbuch-Cups 2025 stand Marlena Götza erstmals ganz oben auf dem Treppchen. Foto: Eibner/Carsten Schwering

Die schnellste Frau auf der Fünf-Kilometer-Distanz war in 19:50 Minuten Maja Luise Frirdich. Zweite wurde Lea Egeler (22:21), die sich im Zielsprint gegen Marleen Rehorsch (22:23) durchsetzte. Bei den Männern war das Treppchen über die kürzere Distanz auf Platz eins und drei mit Levin Maurer (16:17) und Stefan Ludwig (17:21) identisch zum Hauptlauf besetzt, den zweiten Platz belegte Leonard Baranski (16:31).

Bevor die Siegerehrung im wegen des Doppeljubiläums vergrößerten Hocketse-Bereich startete und anschließend ein DJ bei der Après-Run-Party auflegte, gab es wegen des runden Waldtrail-Geburtstags zuerst eine Urkunde für das Lauftreff-Team aus den Händen von WLV-Vertreter Andreas Koch. „Das ist eine sehr gute Veranstaltung, weil sie für alle was bietet“, lobte er.

Im Schwabenalter: WLV-Vertreter Andreas Koch (li.) übergibt eine Urkunde an Lauftreff-Abteilungsleiter Ralf Mickeler anlässlich der 40. Waldtrail-Auflage Foto: Käthe Ruess

Und genau das hatte sich bereits am Nachmittag gezeigt: Mit genau 301 Jungs und Mädels war das Feld beim Bambinilauf am größten. Über jeweils 800 Metern in der U10 und U12 gewannen Paul Liam Störmer und Elin Kuball sowie Tim Boese und Carolina Michelle Murowski Torres. Adrian Wörner und Emma Gomringer waren derweil die Schnellsten über die 2000 Meter in der U14.

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