Leichtathletik Sieger beim Merklinger Riedlauf heißen Robert Meyer und Katharina Jaiser

Ein starkes Duo: Robert Meyer und Katharina Jaiser holten die Plätze eins und zwei beim Merklinger Riedlauf. Foto: Holger Schmidt

Manchem war es fast schon zu heiß. Aber Robert Meyer und Katharina Jaiser ließen sich beim 10. Merklinger Riedlauf auch von den Temperaturen nicht stören. Das restliche Feld sah vornehmlich die Hacken der beiden schnellsten Sportler an diesem Nachmittag.

Einen sonnigen Auftakt mit über 500 Teilnehmern erlebte die Laufserie Schönbuch-Cup 2025 mit dem 10. Riedlauf in Merklingen. Dabei drückten vor allem zwei Athleten dem Hauptrennen über zehn Kilometer ihren Stempel auf: Sieger Robert Meyer und die Gesamtzweite Katharina Jaiser, mit großem Abstand beste Frau.

 

Beeindruckend war es zu sehen, wie sich pünktlich um 15 Uhr die Läuferschar bei der Turn- und Festhalle in Bewegung setzte und schon bald als langer Lindwurm durch das idyllische namensgebende Naturschutzgebiet Merklinger Ried schlängelte. Besonders eilig hatte es Francesco Pfingsttag, der in 16:42 Minuten nach nur einer Runde die fünf Kilometer für sich entschied.

Knapp dahinter folgte bereits Robert Meyer. Der Mann mit der athletischen Figur, dem mancher auf den ersten Blick eine solch lange Strecke gar nicht zutraut, hatte sich seinen Auftritt bestens eingeteilt. Schon auf der ersten Runde vorne weg, machte er auf der zweiten alles klar und vergrößerte sukzessive seinen Vorsprung auf die Verfolger. Das war allen voran Stefan Ludwig (ehemals Gackstatter), dem aber auf dem letzten Kilometer Katharina Jaiser immer mehr auf den Pelz rückte und schließlich vorbei spurtete. Nach 34:19 überquerte Meyer als Erster die Ziellinie, gefolgt von Jaiser in einer Top-Zeit von 35:29 und damit fast anderthalb Minuten schneller als im Vorjahr. „Ich kann’s bei jedem Wetter“, strahlte die Siegerin, während manchem die Temperaturen fast schon wieder zu warm waren.

Ludwig finishte in 35:34 als Dritter und zweitschnellster Mann, das Treppchen komplettierte Philipp Kranz (37:32). Bei den Frauen blieb die zweitplatzierte Marlena Götza mit 39:23 ebenfalls noch unter der Schallmauer von 40 Minuten, Rang drei ging an Lokalmatadorin Isabelle Zimmerhakl (42:45). Über fünf Kilometer holten Florian Zeller (17:39) und John Gerlach (18:27) die Plätze zwei und drei, schnellste Frau war in 21:09 Daniela Bohl. Nicht viel langsamer war in 21:45 Juniorin Milia Kußmaul, bei den Jungs setzte Felix Illeson mit 18:26 die Bestmarke.

Bereits am Vormittag waren die Schüler auf ihren kürzeren Distanzen an der Reihe. Bei den U14-Jungs siegte Erik Dinkos (TSV Schönaich) in 7:06 Minuten ebenso unangefochten über zwei Kilometer wie bei den Mädchen nach 7:33 Emma Gomringer (SV Nufringen). Über 1,1 Kilometer der U12 gelangen Clara Möll (SpVgg Renningen) und Sebastian Backers (VfL Sindelfingen) mit 4:02 und 3:38 die Bestzeiten, in der U10 Annika Bohl (SpVgg Renningen) und Lian Tuncel (SpVgg Renningen) mit 4:29 und 3:56. Hinzu kamen insgesamt 153 Bambini der Jahrgänge 2017 und jünger über 500 Meter, die 6 x 2-Kilometer-Firmenstaffel komplettierte die Wettbewerbe. Zweite Station des Schönbuch-Cup ist bereits am Sonntag der 31. WerkStadtLauf in Sindelfingen.

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